1. Schwangerschaft Monat - neues Leben entsteht

Der 1. Schwangerschaft Monat gehört zum ersten Trimenon, das sind die ersten drei Monate der Schwangerschaft


Der 1. Schwangerschaft Monat gehört zum ersten Trimenon, das sind die ersten drei Monate der Schwangerschaft. Man beginnt mit der Berechnung am ersten Tag der letzten Regelblutung. Was passiert aber nun in dieser ersten Phase, wie entsteht neues Leben? In den ersten zwei Wochen reift eine Eizelle heran, die zwischen dem elften und 14. Tag von den Eierstöcken durch die Eileiter zur Gebärmutter wandert.

Befruchtung der Eizelle
Durch den Geschlechtsverkehr kommt es zur Befruchtung der Eizelle im weiblichen Körper. Schon hier steht fest, welches Geschlecht das neue Leben haben wird. Bereits am ersten Tag nach der Befruchtung teilt sich die Eizelle. Diese nennt man nun Zygote. Nach einer weiteren Zellteilung am zweiten Tag hat sie ihr Vier-Zell-Stadium erreicht und begibt sich auf einen langen Weg Richtung Gebärmutter. Diese erreicht die Eizelle etwa am fünften Tag. Circa zehn Tage nach der Befruchtung nistet sich die Blastozyste – so nennt man die Eizelle nun – in die obere Gebärmutterwand ein. Am Ende vom 1. Schwangerschaft Monat hat der Embryo etwa die Größe eines Stecknadelkopfes.

Ausbleiben der Regelblutung
Normalerweise bleibt nach der Befruchtung die Regelblutung aus. Mediziner nennen dieses Phänomen Amenorrhoe. In einigen Fällen tritt diese dennoch auf, weswegen manche Frauen auch erst viel später bemerken, dass sie schwanger sind. Da die Frau in dieser Zeit eine sehr große Hormonumstellung durchlebt, neigen etwa 70 Prozent der Schwangeren zu Übelkeit und Erbrechen. Das legt sich aber meist im Laufe der Schwangerschaft wieder. Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, dazu gehört viel frisches Obst und ausreichend Flüssigkeit, aber auch längere Aufenthalte an der frischen Luft helfen bei der Hormonumstellung.

Erkennen der Schwangerschaft
Andere Anzeichen sind zum Beispiel ein Anschwellen der Brust begleitet durch ein Spannungsgefühl. Auch eine starke Absonderung eines Sekrets von der Scheide und häufiges Wasserlassen können erste Anzeichen sein. Um eine Schwangerschaft zu bestätigen, bieten sich diverse Tests an, die in jeder Drogerie oder Apotheke erhältlich sind. Der Frauenarzt kann endgültig Gewissheit geben, mithilfe eines Ultraschalls oder Urintests kann er die Schwangerschaft feststellen.

Nikotin und Alkohol ab sofort tabu
Beim ersten Verdacht auf eine Schwangerschaft sollte man den Genuss von Zigaretten und Alkohol umgehend einstellen und mit dem Hausarzt über die Medikamenteneinnahme sprechen. Besonders stark alkoholhaltige Getränke und Zigaretten stellen eine erhebliche Bedrohung des Fötus dar. In manchen Fällen kommt es zur Fehlgeburt oder Schädigungen des Embryos. Körperliche oder geistige Behinderungen können eine direkte Folge übermäßigen Alkohol- und Zigarettenkonsums sein. Auch Fehlbildungen der inneren Organe, Untergewicht, geistige Entwicklungsverzögerungen, Sprach- und Hörstörungen, feinmotorische Dysfunktion, Hyperaktivität, Distanzlosigkeit oder gestörtes Sozialverhalten können auftreten.

Die erste Vorsorgeuntersuchung
Nun ist es an der Zeit, für die erste Vorsorgeuntersuchung einen Gynäkologen aufzusuchen. Geben Sie Ihrem Arbeitgeber sofort Bescheid, denn nur so können Sie die Vorteile des Mutterschutzes nutzen.

Umstellung der Ernährung
Schwangere sollten in dieser ersten Phase der Schwangerschaft auf leicht verderbliche Lebensmittel, rohes Fleisch und Wurst, Fisch und Muscheln verzichten. Aber auch Rohmilchprodukte, Weichkäse und Frischkäse gehören die nächsten Wochen nicht auf den Speiseplan. Essen Sie ebenfalls keine leicht verderblichen Lebensmittel wie Eier oder Mayonnaise. In all diesen Lebensmitteln können sich Bakterien und Viren befinden, die in der Schwangerschaft gefährliche Krankheiten auslösen können.