Die Lasik Operation ist eine fast schmerzfreie und schnelle Methode, um Sehfehler zu korrigieren. Für den Eingriff wird lediglich eine lokale Betäubung des Auges benötigt. Der Patient kann nach dem, nur Minuten dauernden, Eingriff nach Hause gehen und nach ein bis zwei Tagen wieder in den Alltag zurückkehren.
Die Vorbereitung und der Ablauf
Vor der eigentlichen Operation werden die Augen und die umliegenden Hautpartien gereinigt. Danach werden dann dem Patienten Betäubungsmittel in das Auge eingeträufelt. Um die Augen offen zu halten, wird ein Spreizer – ein Lid-Speculum – eingesetzt. Nun wird mithilfe eines Saugrings, der einen kurzen Druck ausgeübt, das Auge fixiert. Mit einem speziellen Schneidegerät – einem Mikroanatom – wird dann ein kleiner Schnitt von 0,16 Millimeter in der oberen Schicht der Hornhaut durchgeführt. Es entsteht ein sogenannter Flap, ein kleiner Hornhautdeckel, der zur Seite geklappt werden kann. Den Schnitt kann man sich ähnlich dem eines Hobels vorstellen.
Der Laser
Als Nächstes kann der eigentliche Laser zum Einsatz kommen. Er wird bei der Lasik Operation von einem Computer gesteuert, in den zuvor die Daten des Sehfehlers eingegeben wurden. Der Computer berechnet mit diesen Informationen dann, wo und wie viel Hornhaut entfernt werden muss. Der Laserstrahl kann jetzt in die tieferen Schichten der Hornhaut eindringen, um die Korrektur der Fehlsichtigkeit zu beginnen. Je nach Art der Sehschwäche wird der Laser die Hornhaut speziell verändern. Bei Kurzsichtigkeit wird die Hornhaut im Zentrum abgeflacht, bei Weitsichtigkeit um das Zentrum herum. Um eine Hornhautverkrümmung zu korrigieren, wird die Hornhaut gleichmäßig abgetragen, bis die optimale Form erreicht ist, wobei gleichzeitig eine Kurz- oder eine Weitsichtigkeit mit berücksichtigt und behoben werden kann.
Während der Laseroperation können Gerüche entstehen, die denen eines brennenden Haares gleichen. Der Laser selbst gibt ein leises Ticken von sich.
Ist der Sehfehler korrigiert, wird der Flap wieder auf das Auge geklappt. Dort haftet er von selbst und bildet so einen natürlichen Schutz über der Operationsstelle.
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