Abschreibungstabelle für Gebäude: Erklärung

In der Abschreibungstabelle kann man erkennen mit welchem Wert, beziehungsweise auf welche Dauer man die jeweiligen Gebäude abzuschreiben hat.


Heutzutage hat man als Unternehmen natürlich mit vielen verschiedenen Problemen zu kämpfen. Vor allem bei einer Firma hat man natürlich das Problem mit den Abschreibungen. Wie hoch darf man die Abschreibung ansetzten und wie lange kann man sie geltend machen, dies ist alles in einer Abschreibungstabelle geregelt. In steuerrechtlicher Hinsicht gibt es vor allem bei Gebäuden klare Unterscheidungen.

 

 

Was ist eine Abschreibung, beziehungsweise eine Abschreibungstabelle?

  • Eine Abschreibung kann man am Jahresende bei der Steuererklärung ansetzten und ist somit steuermindernd. Die Höhe einer solchen kommt auf das jeweilige Wirtschaftsgut an, dies bedeutet dass man ein Auto auf acht Jahre abschreiben kann. Also die Anschaffungskosten geteilt durch acht und man hat die gewünschte Summe, die man jährlich geltend machen kann. Diese acht Jahre stehen in einer sogenannten Abschreibungstabelle, in der man ablesen kann auf wie viele Jahre man die jeweiligen Güter, beziehungsweise Maschinen abschreiben muss.
  • Einfach ausgedrückt ist die Abschreibung eine Art Kostenrückerstattung um das Unternehmen zu unterstützen und sie zum Investieren zu ermutigen.

 

Die Unterschiede in der Abschreibungstabelle für Gebäude

  • Bei den Gebäuden gibt es erhebliche Unterschiede, anders als zum Beispiel bei PKWs. Eine Immobilie ist nicht gleich eine Immobilie. Ein normales Wohngebäude oder ein Kulturgebäude etwa kann man auf 60 bis 80 Jahre abschreiben, je nachdem in welche Zustand sie ist. Bei Büro-, beziehungsweise Verwaltungsgebäuden sind es nur noch 70 Jahre.
  • Diese Tabelle differenziert des Weiteren zwischen Handelsgebäuden, Altenheime, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulgebäuden und Sporthallen. Die Abschreibungsdauer liegt hier zwischen 30 und 60 Jahren.
  • Die Bemessungsgrundlage ist in der Abschreibungstabelle für Gebäude völlig unterschiedlich gewählt. Jedoch sind in der Regel die Anschaffungskosten ausschlaggebend. Spätere Innovationen oder Verbesserungen am Haus können bei der Abschreibung durchaus berücksichtigt werden.
  • Vor 2006 hatte man die Möglichkeit, Gebäude degressiv abzuschreiben, heute ist dies nicht mehr erlaubt. Jegliche Arten von Gebäuden werden linear abgeschrieben, das heißt der Betrag der Abschreibung ist jedes Jahr exakt gleich bis zum Ende der Laufzeit. Anders ist es bei der degressiven Abschreibung, hier wird jedes Jahr 20 Prozent vom Restwert abgeschrieben, so wird natürlich der Abschreibungsbetrag von Jahr zu Jahr geringer und nähert sich gegen null.