AIDS steht für “Acquired Immune Deficiency Syndrome”. Übersetzt heißt das soviel wie erworbenes Immundefektsyndrom. Man erkennt AIDS an einer speziellen Kombination von Symptomen, die das Immunsystem kontinuierlich und unaufhaltsam zerstören. Andauernder trockener Husten, der nicht vom Rauchen stammt, unerklärliche Blutungen aus Körperöffnungen können bei der Viruserkrankung auftreten.
HIV - Möglichkeiten der Ansteckung
Hautausschläge oder anhaltende, große blaue Flecken nach Prellungen sind mögliche Anzeichen für die Krankheit. Die Ansteckung mit AIDS erfolgt nicht wie bei einer Grippe oder einer Erkältung über Tröpfcheninfektion. Der HI-Virus wird mit Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma, Vaginalsekret oder Muttermilch übertragen. Die höchste Ansteckungsgefahr besteht bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Der Gebrauch von Kondomen schützt allerdings vor einer Infektion.
Ist man an AIDS erkrankt, macht sich das für den Betreffenden zumeist erst nach Jahren spürbar bemerkbar. Doch schon in der symptomfreien Zeit bekommt der AIDS-Patient antivirale Medikamente, in der Hoffnung, dass man damit die Lebenserwartung erheblich steigern kann.
Zahlen und Fakten
Seit dem 1. Dezember 1981 ist AIDS eine eigenständig erkannte Krankheit. Der Weltaidstag jedoch fand erstmals am 1. Dezember 1988 statt und soll daran erinnern, dass AIDS auch in unserer heutigen Welt noch immer nicht besiegt ist. Der Weltaidstag soll zudem auch jene erreichen, die sich bislang vielleicht noch nie mit dieser Thematik befasst haben. Der Weltaidstag dient somit auch der Aufklärung und dem Wachrütteln von Menschen, die den Ernst der Lage noch nicht erkannt haben. Denn jeden Tag sterben etwa 11.000 Menschen an AIDS. Geschätzte 40 Millionen Menschen leben mit dem Virus und in den letzten 25 Jahren sind insgesamt 25 Millionen Menschen an AIDS gestorben. Unterschiede zwischen Mann und Frau werden dabei längst nicht mehr gemacht, denn etwa die Hälfte der an AIDS-Erkrankten sind inzwischen Frauen.
Soziales Engagement
Es gibt auch Menschen, die sich weltweit für AIDS Kranke engagieren. So hat zum Beispiel das reichste Ehepaar weltweit eine Stiftung zur Förderung der AIDS-Forschung und der direkten Hilfe gegründet. Leider ist bis heute keine völlige Heilung möglich.