Airbrush am Motorrad - was muss man beachten?

Airbrush am Motorrad eine Verschönerung der besonderen Art, bei der einiges zu beachten ist. Die wichtigsten Tipps gibt´s hier im Überblick


Unter dem Begriff Airbrush wird eine Maltechnik verstanden, bei der anstelle eines herkömmlichen Pinsels eine kleine Druckluft-Spritzpistole verwendet wird. Diese Spritzpistole ist nur wenig größer als ein Kugelschreiber. Um damit zu malen, wird durch Hilfe eines Kompressors mit Druckluft die Farbe ganz fein auf die zu bemalende Fläche aufgesprüht. Die Airbrushpistole wird auch als Luftpinsel bezeichnet. Mit der Airbrush-Methode können Gegenstände aller Art verschönert werden, zum Beispiel Autos, Möbel und Motorräder. Weiterhin findet diese Maltechnik Anwendung im Modellbau, beim Bodypainting, in Nagelstudios, beim Make-up, in der Werbung sowie in der Kunst Anwendung.

Optik-Tuning durch Airbrush am Motorrad

Airbrush ist bei Motorradfans sehr beliebt. Die langen Wintermonate, in denen das Motorrad die allermeiste Zeit in der Garage bleibt, werden gern für die Verschönerung des Motorrades genutzt. Doch nicht nur das Motorrad kann durch Airbrush individuell designt werden, sondern auch Motorradhelme können durch die Verschönerung mittels der Airbrush-Lackierung zu einzigartigen Designerstücken werden.

Was ist bei Airbrush am Motorrad zu beachten?
Der Einsatz von Airbrush am Motorrad bietet viele Vorteile aber auch einige kleine Nachteile. Die Vorteile sind, dass der Airbrush-Lack hautdünn aufgesprüht wird und daher sehr leicht an Gewicht ist. Weiterhin ermöglicht es Airbrush durch die Aufsprühtechnik, am Motorrad alle Motive zu gestalten und mit den Airbrush-Lacken werden Top-metallic-Effekte erzielt. Nachteile beim Airbrush am Motorrad sind die längeren Trocknungszeiten, die Schlagempfindlichkeit sowie die Lösungsmittelhaltigkeit der Airbrush-Lacke. Deshalb ist besonders darauf zu achten, dass der Untergrund, worauf gebrusht werden soll, aus lösungsmittelbeständigem Material besteht.
Dies gilt ganz besonders auch für Motorradhelme. Es dürfen auf keinen Fall Lacke benutzt werden, welche Weichmacher als Inhaltsstoffe besitzen. Diese Weichmacher erweichen den Helm zuerst, damit der Lack besser hält. Allerdings bietet der Helm dann bei einem Sturz keinen Schutz mehr. Bedenkenlos verwendet werden können alle Acryllacke. Es empfiehlt sich vorher, beim Hersteller des Helmes nachzufragen, welcher Lack verwendet werden darf. Ein Airbrush am Motorrad sollte zum Schluss immer noch zusätzlich mit einer Schicht Klarlack geschützt werden, diese Feinarbeit am Airbrush-Motiv lässt man am besten von einer Lackiererei durchführen. Ganz wichtig ist es, vor dem airbrushen Informationen einzuholen, ob das Motorrad durch Airbrush optisch getunt werden darf. Bei einigen Motorradserien verschiedener Hersteller dient nämlich das serienmäßige Design als Erkennungszeichen. Deshalb unbedingt vorher bei der Versicherung nachfragen. Wer Airbrush am Motorrad selbst aufsprüht, sollte wegen des beim Aufsprühen des Lackes freigesetzten giftigen Farbstaubes während des airbrushens unbedingt eine Atemschutzmaske tragen.