Um das Thema Haut ranken sich viele Mythen und Missverständnisse. Wer mit Pickeln geplagt ist, hat es meist besonders schwer. Menschen mit unreiner Haut waschen sich nicht genug oder essen gar viel zu viel Süßes und würden so mit dem Streuselkuchengesicht bestraft: Derlei Vorurteile erschweren den Alltag der Betroffenen noch ein großes Stück mehr.
Was ist Akne?
Akne ist die am häufigsten vorkommende Hauterkrankung, besonders Jugendliche haben damit zu kämpfen. Und dies ist nicht verwunderlich, wenn man sich die Ursachen genauer betrachtet.
Etwa ab dem 12. Lebensjahr beginnt die Hirnanhangsdrüse mit der Ausschüttung von Hormonen, die unterschiedliche Prozesse regeln, unter anderem die Funktion der Geschlechtsorgane oder die Produktion der Hauttalgdrüsen. Eine besondere Rolle spielen hierbei die Androgene, die männlichen Sexualhormone. Durch die vermehrte Bildung der Androgene kommt es zu einer Überproduktion von Talg in den Talgdrüsen, es entstehen Mitesser, Pickel und Pusteln. Besonders an solchen Stellen, an denen sich viele Talgdrüsen befinden – Gesicht, Rücken und Brust – kann man die Auswirkungen einer Akne deutlich erkennen.
Verschiedene Formen
Man unterscheidet verschiedene Formen der Akne Pickel, es gibt sowohl leichtere Ausprägungen als auch schwere Verläufe, die immer mit Narbenbildung verbunden sind.
In der Regel sind meist Männer von den schweren Formen betroffen, da sie größere Mengen Androgene produzieren.
Akne Vulgaris
Akne Inversa
Akne Comedonica
Akne Conglobata
Akne Papulopustulosa
Mallorca-Akne/Akne Aestivalis/Sommerakne
Kosmetikakne
Abgestimmte Therapie
Je nach Form der Akne und Schwer der Ausprägung wird der Hautarzt seine Behandlung auf den Patienten abstimmen. Wichtig im Handeln gegen Akne ist, dass schon früh der Spezialist aufgesucht wird, denn beginnt die Behandlung zu einem frühen Zeitpunkt, ist es wesentlich einfacher, der Akne Pickel Herr zu werden. Mögliche Ansätze sind sowohl Hormongabe, Lichttherapie, die Aufnahme von Zink oder Antibiotika sowie äußere Anwendungen wie linolsäurehaltige Cremes und Fruchtsäuren.