Allergie durch Umweltverschmutzung

Eine Allergie kann durch die steigende Umweltbelastung entstehen.


Insbesondere die Umweltverschmutzung kann zu einer Allergie beitragen. So ist Luftverschmutzung durch Schadstoffe, wie Schwefeldioxid, Nitrat oder auch Ozon zu nennen. Die Emissionen im Straßenverkehr, die den größten Anteil der Umweltverschmutzung ausmachen, stehen in enger Verbindung mit der Ausprägung von Allergien. So belasten besonders Stickstoffoxide und flüchtige organische Verbindungen, wie beispielsweise Dieselrußpartikel, unsere Atemluft.

Großstädter besonders gefährdet
Es ist bewiesen, dass Menschen in Großstädten sehr viel häufiger an Allergien leiden, als Personen, die auf dem Land oder in kleineren Gemeinden wohnen. Allergene in Außenluft und im Innenraumbereich nehmen auch weiterhin dramatisch zu. Schwebestaub und auch die eigenen Laster wie Rauchen haben Einfluss auf unser Immunsystem und somit auf die mögliche Entwicklung von Allergien.

Allergie durch Passivrauchen
Besonders allergiefördernd wirkt Passivrauch auf Kinder. Diese erkranken zwei bis vier Mal so häufig an Allergien, vor allem die Atemwege und Haut betreffend, als Kinder, welche dem blauen Dunst nicht ausgesetzt werden. Wenn die Mutter sogar während der Schwangerschaft raucht, steigt das Risiko des Kindes eine Allergie auszubilden um ein Vielfaches mehr. Daneben erhöht Tabakrauch die Gefahr an berufsbedingten Allergien zu erkranken. Zudem sind weitere Belastungen in Wohnräumen nicht zu unterschätzen, wie zum Beispiel Asbest, chemische Reinigungsstoffe im Haushalt oder im Beruf. All diese Faktoren machen es dem Körper schwer, einwand- und fehlerfrei zu arbeiten.