Als Volunteer nach Afrika - Möglichkeiten

Als Volunteer nach Afrika zu gehen ist eine gute Idee, schließlich gibt es ausreichende Möglichkeiten, um als freiwilliger Helfer in sozialen Projekten tätig zu werden.


Als Volunteer nach Afrika zu gehen ist eine gute Idee und stellt ferner eine interessante Herausforderung für einen dar. Eine Freiwilligenarbeit in sozialen Projekten ist für die unterschiedlichsten Leute zu empfehlen. Die meisten Hilfsprojekte brauchen dringend ehrenamtliche Helfer, da die Spendengelder allein nicht ausreichen. Wer als Volunteer nach Afrika geht bekommt unvergessliche Eindrücke und wertvolle Erfahrungen. Diese können die persönliche Entwicklung unterstützen und die Zukunftspläne entscheidend vorwärts bringen.

Das sollte beachtet werden

  • Bevor man sich für ein Volunteer-Projekt verpflichtet, ist eine Selbstzensur hilfreich. Dadurch kann genau geprüft werden, welche vorrangigen Gründe es gibt, um als Volunteer nach Afrika zu gehen. Ist dies beispielsweise die Flucht vor scheinbar unlösbaren Problemen in der Heimat? Dann könnte ein Aufenthalt in Afrika zur Belastung werden. Denn Afrika ist sehr weit entfernt, das heißt, nicht schnell erreichbar, und hat eine völlig fremde Kultur. Man könnte darüber hinaus auch auf sehr ärmliche Verhältnisse und schwierige Bedingungen treffen.
  • Bei der Suche nach der richtigen Stelle müssen die eigenen Interessen, Fähigkeiten und Schwächen gründlich bedacht werden. Genauso können mangelnde Fremdsprachenkenntnisse und gesundheitliche Einschränkungen das Unterfangen erschweren. Außerdem ist zu bedenken, dass man eventuell hart zupacken und schwierige Erlebnisse verkraften muss.

Hilfsorganisationen brauchen dringend Unterstützung

  • Es gibt eine Menge Hilfsorganisationen, die dringend engagierte Menschen brauchen. Freie Stellen gibt es beispielsweise in sozialen und humanitären Einrichtungen. So werden Helfer in Kinderdörfern, bei der Betreuung, dem Umweltschutz, Tierschutz, der Bildung und Infrastruktur gesucht.
  • Private Organisationen geben eine direkte Unterstützung bei der Stellensuche. Die Ansprechpartner haben sich auf die Vermittlung von Menschen, die als Volunteer nach Afrika wollen, spezialisiert. Sie beantworten Fragen, helfen Unsicherheiten zu beseitigen, organisieren die Unterkunft und Transfer. Die Hilfe gibt Sicherheit, kostet aber Geld.

Mut zur Eigeninitiative

  • Wer genau weiß, warum er als Volunteer nach Afrika will und was er kann, sucht sich selbst die richtige Stelle. Dafür ist eine genaue Recherche im Internet, bei Vereinen und offiziellen Organisationen empfehlenswert.
  • Brauchbare Adressen sind beispielsweise: Deutscher Entwicklungsdienst, das Goethe-Institut und Auswärtige Amt. Gute Kontakte, Netzwerke und ausführliche Recherche sind beste Voraussetzungen, um Unsicherheiten zu klären und später nicht enttäuscht zu werden. Am besten kümmert man sich frühzeitig um notwendige Unterlagen und den Krankenschutz.
  • Eine ärztliche Untersuchung und wichtige Impfungen muss man Monate vor einer Reise erledigen. An- und Abreise, Unterkunft und Verhandlungen über eine mögliche Vergütung ist zu organisieren. Da die meisten Organisationen kein Geld bezahlen, ist Kost und Logie normalerweise selbstverständlich.
  • Vorsicht ist geboten! Schwarze Schafe gibt es überall. Deshalb prüfen Sie ganz genau, ob die gewählte Organisation seriös ist, falls Sie als Volunteer nach Afrika gehen.