Als Werkstudent arbeiten - so findet man einen Job

Als Werkstudent arbeiten bedeutet heute nicht mehr, nur durch Zuarbeit auf dem Bau Geld zu verdienen, sondern auch, für die Zeit nach dem Studium Berufserfahrung zu sammeln


Als Werkstudent arbeiten, hat im Zeitalter von BAföG und Studienkrediten viel von seiner einstigen Bedeutung verloren. Überdies kommt – angesichts des stark verschulten Universitätsbetriebes – dafür ohnehin nur die vorlesungsfreie Zeit in Betracht. Andererseits ist angesichts des enormen und volkswirtschaftlich kaum mehr vertretbaren Anschwellens der Zahl der Studierenden, die Zahl der Mitbewerber überaus stark gestiegen.

Es finden sich vielfältige Arbeitsplätze, um als Werkstudent arbeiten zu können

  • Wenn man als Werkstudent arbeiten möchte, sind Arbeitsplätze heute vermutlich weit einfacher zu finden als in früheren Zeiten. Viele Institute der Universitäten arbeiten mit Unternehmen ihrer Fachrichtungen eng zusammen. Oftmals haben sie sogar selbst solche Firmen gegründet. Dort kommen die Studenten zwangsläufig in einen engen Kontakt mit der Wirtschaft.
  • So ergeben sich ohne Schwierigkeiten auch Gespräche über eine Mitarbeit während oder nach dem Studium. Die Unternehmen sind oftmals sogar froh darüber, auf diese Weise ihren begehrten Nachwuchs rekrutieren zu können. Und auch sonst sind die Hochschulen heute weit enger mit der Wirtschaft der Region verzahnt als früher.
  • Viele Hochschulen geben den Unternehmen ihrer Region mindestens einmal im Semester Gelegenheit, sich den Angehörigen ihres Hauses vorzustellen. Damit wollen sie gezielte Gespräche, unter anderem natürlich auch über Beschäftigungsmöglichkeiten, ermöglichen.
  • Auf der anderen Seite veranstalten die Bundesagentur für Arbeit und die lokalen Wirtschaftsverbände regelmäßig sehr gut angenommene Job-Messen, auf denen sich die Unternehmen dieser Region präsentieren können. Dies bietet eine weitere Möglichkeit für den jungen studierenden Menschen, sich künftigen Arbeitgebern mit seinen Fähigkeiten und Wissen vorzustellen. Darüber hinaus finden einmal jährlich in Hamburg und Köln große Ausbildungsmessen statt, die gleiche Möglichkeiten eröffnen.

Es gibt viele Möglichkeiten als Werkstudent arbeiten zu können

  • Wer die Gelegenheit, als Werkstudent arbeiten zu können, sucht, sollte auch engen Kontakt zur Selbstverwaltung der Studierenden, dem ASTA, halten. Dieser sammelt die bei ihm eingehenden Arbeitsangebote und veröffentlicht sie zum Beispiel am Schwarzen Brett. Aber auch an Treffpunkten der Studenten, wie Cafés oder Musikkneipen gibt es mitunter solche Aushänge.
  • Sehr einfach, als Werkstudent arbeiten zu können, haben es fortgeschrittene Studenten der Musik. Orchester suchen ständig gute Aushilfen. Das gilt auch für professionelle Chöre und kleinere Solorollen bei Opernaufführungen oder solchen von Oratorien oder anderer Kirchenmusik. Und auf diese Weise kann sich ein junger Musiker auch bereits einen Namen machen.
  • Jeder junge Studierende sollte allerdings sorgfältig prüfen, ob das als Werkstudent arbeiten sich mit dem Ausbildungsfortschritt vereinbaren lässt. Wenn sich die heute ohnehin sehr kurz bemessene Studienzeit auf diese Weise verlängern würde, kann es sehr bald Probleme geben. Geld ist wichtig, aber eben nicht alles. Und eigentlich sollen sich ja die Studenten in der vorlesungsfreien Zeit erholen.