Alternative Energien - preiswert und zukunftsweisend

Alternative Energien gewinnen in unserem Leben immer mehr an Bedeutung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten seinen Strom aus der Natur zu ziehen.


Optimistische Schätzungen gehen davon aus, dass die fossilen Energieträger, wie Erdöl oder Kohle, etwa noch 50 weitere Jahre reichen. Dann ist Schluss damit und die große Frage bleibt, ob wir bis dahin das Angebot an alternativen Energien ausreichend ausgebaut haben, oder einem wirtschaftlich verheerenden Energieengpass entgegen sehen dürfen. Immerhin ist es beruhigend zu wissen, dass eine Menge Wissenschaftler an diesem Problem tüfteln und nach Wegen suchen, erneuerbare, alternative Energien erfolgreich nutzbar zu machen.

Alte und neue Ideen
Zu erneuerbaren Energien werden solche Energielieferanten gezählt, die aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden, wie Raps oder Soja, oder durch Energieumwandlung von Naturkräften beispielsweise die Sonnenenergie. Vor allen Dingen gilt das größte Energiekraftwerk des Planetensystems, die Sonne als vielversprechendster Energielieferant. Aber auch die traditionelle Nutzung von Wind- und Wasserenergien, sowie Energiegewinnung aus Biomasse bleibt in Zukunft interessant. Es kommen allerdings auch jede Menge neue Ideen hinzu. So gibt es ein Pilotprojekt einer Stiftung für Altenhilfe und Behindertenpflege, die ihre Heizenergie und den Strom aus der Verbrennung gebrauchter Windeln gewinnt. Auf diese Weise entfallen die Entsorgungskosten für diesen „Abfall“ und gleichzeitig wird ökologischer und günstiger Strom erzeugt.

Neue Techniken zur Optimierung
Schon seit Jahrhunderten werden Wind- und Wasserkraft zur Energiegewinnung in Form von Mühlen genutzt. Seitdem erfolgte eine Schwerpunktverlagerung hinsichtlich der Energieverwendung und eine technische Weiterentwicklung und Optimierung. Windparks auf dem Meer und dem Land steuern heute schon im Bereich der alternativen Energien einen Anteil von 45 Prozent bei. Der Anteil an Wasserenergie ist mit einem Viertel sehr hoch. Immerhin können in Deutschland heute schon fast zehn Prozent des Energiebedarfs mit Ökostrom gedeckt werden. Der Anteil an Solarenergie ist bis dato noch als sehr gering einzustufen und wird vermehrt in Privathaushalten genutzt. Jedoch ist eine verstärkte industrielle Nutzung und der Ausbau von Solarparks auf dem Vormarsch und soll in Zukunft intensiv vorangetrieben werden.

Alternative Energien: Zukunftsperspektiven
Problematisch bleibt aber weiterhin die teilweise mangelhafte Zusammenarbeit der großen Energiekonzerne. Diese sicherten zwar vertraglich eine Abnahme des Ökostroms, beispielsweise von Windpark-Betreiber zu, jedoch stagniert der versprochene Ausbau des Leitungsnetzes. Das Ergebnis ist, dass einige Betreiber auf der gewonnenen Energie einfach sitzenbleiben und Verluste einfahren. Es bleibt aber auch bei all dem Fortschritt in diesem Sektor unumgänglich, dass auch in Zukunft eine Verringerung des Energiebedarfes notwendig sein wird. Dies kann allein schon durch verbesserte Technologien erreicht werden, da es bis heute zu viel Energie einfach durch veraltete Technik und einen mangelnden Netzausbau verlorengeht.