Alternative Verfahren aus der Traditionellen Chinesischen Medizin können genau wie die Homöopathie beim Patienten die Rheumabeschwerden lindern.
Bi-Störungen
Schmerzen des Bewegungsapparates werden in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) als „Bi-Störungen“ bezeichnet. „Bi“ bezeichnet hierbei eine Blockade oder Verstopfung. Alternativmediziner gehen davon aus, dass unsere Lebensenergie (Qi) in Energiebahnen, sogenannten Meridianen, fließt. Wenn diese aufgrund verschiedener Umstände blockiert sind, kommt es zu Beschwerden, im Fall einer rheumatischen Erkrankung treten Schmerzen in den Gelenken auf. Ziel einer Akupunkturbehandlung muss es also sein, die Stauungen zu beseitigen, sodass das Qi wieder ungehindert fließen kann. Hierfür wird der behandelnde Arzt verschiedene Akupunkturpunkte stimulieren.
Erfahrungen variieren
Bisher gibt es nur sehr wenige Untersuchungen, die sich mit den Auswirkungen der Akupunktur auf rheumatische Beschwerden befassen. Obwohl aus Sicht der Deutschen Rheuma-Liga Studienergebnisse in ausreichender Menge und Qualität vorliegen, um eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen zu rechtfertigen, erstatten diese bisher nur bei einer Kniearthrose die entstehenden Kosten. Die Erfahrungen von Rheuma-Patienten hinsichtlich der Akupunktur-Behandlung sind äußerst unterschiedlich. Während die Einen eine spürbare Verbesserung ihrer Beschwerden erleben, hat es bei anderen keinerlei Auswirkungen jedweder Art. In manchen Fällen kommt es sogar – wenn auch nur kurzfristig – zu einer Verschlechterung der Erkrankung.
Homöopathie bei Rheuma
Auch homöopathische Mittel können als ergänzende Therapie zum Einsatz kommen. Je nach Diagnose und Beschwerdebild sind jeweils andere Substanzen und Potenzen angeraten. In verschiedenen Studien konnte zwar eine positive Wirkung durch homöopathische Arzneimittel nachgewiesen werden, diese ist jedoch äußerst gering.
Die wirksamsten Substanzen im Überblick
| Wirkstoff | Symptome |
| Rhus toxicodendron |
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| Apis mellifica |
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| Bryonia |
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| Pulsatilla |
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