Eine zuverlässige Vorsorge existiert noch nicht, da zurzeit die genauen Ursachen für eine Erkrankung an Alzheimer noch nicht bekannt sind. Eine gesunde Ernährung, viel Bewegung und geistige Aktivität können aber einen möglichen Ausbruch verlangsamen.
Geistige Aktivität
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine hohe Schulbildung und ein geistig herausfordernder Beruf Alzheimer hinauszögern können. Wer sein Gehirn gut trainiert, kann im Anfangsstadium der Krankheit kleinere Ausfälle in bestimmten Gehirnbereichen ausgleichen, sodass die Symptome nicht oder nur in abgeschwächter Form zum Vorschein kommen. In den letzten Jahren ist das Gehirn-Jogging immer populärer geworden. Es steigert die geistige Beweglichkeit und fördert die Leistungen unserer grauen Zellen. Aufgehalten wird Alzheimer dadurch aber leider nicht.
Bewegung
Nicht nur die geistige Beweglichkeit, sondern auch die körperliche Aktivität kann das Auftreten von Alzheimer zeitlich nach hinten verlagern. Durch den Sport wird das Gehirn besser durchblutet, sodass der Hirnstoffwechsel angeregt wird. Daraus folgt, dass das Gehirn mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit steigt.
Ernährung
Es wird vermutet, dass hirnschädigende Stoffe wie Alkohol, Tabak und Drogen zur Entwicklung einer Demenz beitragen können. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung hingegen kann also Alzheimer vorbeugen.
Ein hoher Cholesterinspiegel im Blut könnte das Risiko einer Alzheimererkrankung fördern. Es existieren zwar noch keine Studien, die das belegen können, aber es gibt Belege dafür, dass cholesterinsenkende Medikamente – die Patienten mit Bluthochdruck verabreicht wurden – auch das Risiko an Alzheimer zu erkranken, senken. Ein hoher Homocystein-Spiegel kann ebenfalls Alzheimer fördern. Homocystein wird durch Folsäure und andere B-Vitamine vom Körper abgebaut. So mindert die Einnahme von mindestens 400 Mikrogramm Folsäure am Tag die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken um 55 Prozent. Folsäure ist in Orangen und Vollkorn enthalten. Vitamin B6 und B12 findet man in Fisch und Geflügel, Leber, Eier, Milchprodukten, Hülsenfrüchten, Salat, Pilzen, Kirschen und Bananen. Auch die Vitamine E und C sowie Betacarotin können das Gehirn schützen. Obst und Gemüse sind hierfür ein guter Lieferant.
Gerb- und Farbstoffe, die in Tee, Wein und in Obst und Gemüse enthalten sind, haben ebenfalls einen positiven Effekt auf unser Gehirn und können Demenz durch Alzheimer vorbeugen