Für jeden sichtbar und kaum zu verbergen ist das am Kopf schwitzen – es gibt jedoch einige gezielte Maßnahmen, die das Leid lindern können
Jeder Mensch besitzt zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen, aus welchen er täglich bis zu einem Liter Schweiß absondert, in den meisten Fällen um die Haut zu kühlen, wenn diese großer Wärme ausgesetzt ist. Weitere Auslöser können sein körperliche Anstrengungen, Stress, psychische Probleme, verschiedenste Krankheiten oder Hormonschwankungen.
Da die Schweißdrüsen vom Nervensystem gesteuert werden, sind auch die Nerven, die beim Schwitzen auf Reize reagieren, dafür verantwortlich wo und wie stark man schwitzt.
Besonders heikel ist das am Kopf schwitzen, da diese Transpiration kaum zu verbergen ist. Der Schweiß tritt dabei vorwiegend auf Stirn, im Nacken, auf der Oberlippe und auch auf der Kopfhaut auf.
Sofortmaßnahme bei am Kopf schwitzen
- Der erste Schritt muss sein, körperliche Krankheiten und psychische Störungen auszuschließen. Auch ist zu beachten, dass manche Medikamente als Nebenwirkung eine vermehrte Schweißproduktion verursachen.
- Die Therapie der Symptome trägt jedoch in den seltensten Fällen zu einer schnellen Abhilfe bei. Dem kurzfristigen Ziel der Wiederherstellung der Lebensqualität des Betroffenen dient der Einsatz von Antitranspiranten, die als erste Wahl gelten, wenn es darum geht, starkes Schwitzen am Kopf zu verhindern.
- Normalerweise stellt sich schon nach kurzer Zeit der Behandlung eine wesentliche Verbesserung des Zustands ein, da der Schweißfluss deutlich reduziert wird.
- Moderne Antitranspirante sind so konzipiert, dass sie auch bei längerer Anwendung den Organismus nicht belasten, keine Hautreizungen verursachen und auch die durch die Schweißsekretion gesteuerte Temperaturregulation des Körpers nicht behindern.
Gezielte Anwendung eines Antitranspirantes bei am Kopf schwitzen
- Im Nacken können die meist in Form eines Deodorants angebotenen Antitranspirante in Pump- oder Sprühflaschen, oder auch als Stick, problemlos angewendet werden. Im Gesicht ist das nicht ganz so einfach, da die Flüssigkeit nicht mit den Schleimhäuten in Berührung kommen darf, also punktgenau appliziert werden muss.
- Am besten ist es, wenn man das Mittel auf einen Wattebausch tropft oder schmiert und dann die betroffenen Stellen damit abreibt. Für die Anwendung auf der Kopfhaut empfiehlt es sich, die Flüssigkeit auf die Fingerspitzen zu geben und sie sorgfältig in die Kopfhaut einzumassieren.