Anleitung zum Lehmofenbau - Tipps vom Profi

Mit einer Anleitung zum Lehmofenbau kann man sich den Traum vom eigenen Backofen im Garten verwirklichen, um darin Backwaren mit unvergleichbarem Geschmack zu machen.


Brot, Gebäck oder auch eine Pizza schmecken viel besser, wenn sie aus einem echten Lehmofen kommen. Bereits in der Antike wurden diese Öfen zum Backen verwendet und auch heute geht der Trend wieder hin zum eigenen Lehmofen im Garten. Wenn man nun einen solchen selbst bauen will, sollte man nicht nur einen passenden und sicheren Platz finden, sondern auch der Anleitung zum Lehmofenbau genau folgen.

Bau

  • Die Liste an Materialien, die man zum Bau eines Lehmofens braucht, ist genauso lang, wie die Zeit für den Aufbau, die man dafür verwenden muss.
  • Materialien: ein halber Kubikmeter Lehm, zwei Ballen Stroh, ein viertel Kubikmeter Sägemehl, ein viertel Kubikmeter Sand und grober Kies, ein Quadratmeter Schamottesteine, Wasser, Gießkanne, dreißig Äste, drei alte Ton-Blumentöpfe, eine Eisentür mit Türrahmen, einen Mörtelkübel, Kunststoffschüsseln und eine Schaufel.
  • Die Anleitung zum Lehmofenbau: Als Erstes bereitet man die Materialien vor, wofür das Stroh zerkleinert und der Lehm in Mörtelkübeln eingeweicht wird. In der Zwischenzeit kann man das Fundament herstellen, wofür etwa dreißig Zentimeter tief Erde ausgehoben wird und der Boden mit dem Kies bedeckt wird. Anschließend wird das Loch mit den Schamottesteinen ausgelegt.
  • Dann kann man schon beginnen die Lehmziegel zu formen. Diese bestehen aus zwei Teilen Lehm und einem Teil Stroh, Sand und Sägemehl. Die Größe sollte in etwa gleich der von Backsteinen sein.
  • Beim Verbauen muss man bei dieser Anleitung zum Lehmofenbau gleich von Anfang an die Tür mit einbauen. Nach jeder Schicht Ziegeln, wird im wachsenden Ofen ein Feuer gemacht, bis die Tür vollständig eingemauert ist.
  • Heikel wird es nun bei der Kuppel. Hierfür baut man sich aus einem der beiden Ballen Stroh und den Ästen einen Unterbau. In die Kuppel werden auch die drei Blumentöpfe verbaut, dort kommt später der Rauchabzug hin. Nachdem die Kuppel fertig ist, dienen die Äste und das Stroh gleich als Brennmaterial zum Ausbrennen.

Pflege

  • Wenn man nun der Anleitung zum Lehmofenbau genau gefolgt ist, sollte dieser auch bald betriebsbereit sein. Er muss dann entsprechend gepflegt werden, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.
  • Bevor man mit dem Lehmofen das erste Mal kocht, sollte man ihn mehrere Male richtig ausbrennen, dabei darf man aber nicht vergessen, die Tontöpfe zu entfernen, da sonst der Rauch nicht abziehen kann.
  • Außerdem sollte man den ofen, wenn man ihn gerade nicht benutzt, vor Regen schützen, wofür man einfach eine Plane verwenden kann. In kalten Jahreszeiten, sollte man, bevor man den Ofen zum Kochen verwendet, auf jeden Fall einmal gut durchheizen, damit sich keine Nässe im Inneren bildet.
  • Die Anleitung zum Lehmofenbau beschreibt nur einen einfachen Ofen, diesen kann man natürlich auch noch etwas ausbauen, indem man beispielsweise die Glut von der Backfläche trennt oder etwa einen Rost mit einbaut.