Seit über 25 Jahren organisieren die Sparkassen das Planspiel Börse. Nach dem Start im Jahr 1983 wurde das Spiel mehr und mehr ausgeweitet und ist auch im europäischen Ausland vertreten. Ziel des Planspiels Börse ist es, Schülern und Studenten den Ablauf und die Möglichkeiten des Wertpapierhandels näherzubringen. Die Teilnahme erfolgt als Gruppe bis zu acht Personen. Die Anmeldung zum Planspiel Börse erfolgt bei einer örtlichen Sparkasse. Den jeweils besten Gruppen der verschiedenen Kategorien (Schüler, Studenten, Lehrer) winken verschiedene Preise sowohl auf regionaler wie auch auf Bundesebene. Bis zum Jahr 2010 nahmen insgesamt mehr als eine Millionen Gruppen am Planspiel Börse teil.
Ablauf des Planspiel Börse
Die Gruppen eröffnen für die Teilnahme nach Anmeldung zum Planspiel Börse ein Depot bei der entsprechenden Sparkasse. Schülergruppen stehen insgesamt 50.000 Euro, Studenten 100.000 Euro virtuelles Kapital zur Anlage zur Verfügung. Während der Dauer des Planspiels müssen mindestens drei Orders vorgenommen werden. Um einen möglichst fairen Wettkampf zu gewährleisten, ist das Planspiel Börse auf 175 Wertpapiere beschränkt, unter denen sich neben klassischen Aktien auch Fonds und festverzinsliche Wertpapiere befinden. Eine Preisanpassung anhand der aktuellen Börsenlage wird zweimal täglich mit den Kursen von elf Uhr und 17 Uhr vorgenommen. Das Börsenspiel startet jedes Jahr für alle teilnehmenden Gruppen Anfang Oktober und endet Mitte Dezember. Eine Anmeldung zum Planspiel Börse muss bis spätestens zur Spielmitte getätigt werden.
Weitere Informationen zum Planspiel Börse
Seit 2009 werden im Planspiel Börse zwei Kategorien prämiert – der höchste Depotzuwachs und der höchste Ertrag mit nachhaltigen Anlagen. Den Schülern und Studenten soll so auch der Wert und Nutzen längerfristiger Strategien nahegebracht werden und eine reine Verkürzung auf schnelle Kursgewinne soll vermieden werden. Für Lehrer eignet sich die Betreuung einer Gruppe oder Klasse von Schülern von der Anmeldung zum Planspiel Börse bis zum Endergebnis als Form eines projektorientierten Arbeitens, bei dem grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit Vermögen erlernt werden können und gleichzeitig neben spannenden Diskussionsstoffen und der motivierenden Möglichkeit eines Gewinns auch weitere soziale und mathematische Fertigkeiten trainiert werden können.