Anschlussfinanzierung Baufinanzierung

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Zinssatz

Der Zinssatz für die Anschlussfinanzierung nach Ablauf der Zinsbindung ist für jede Finanzierung ein unkalkulierbarer Faktor. Für den Bauherrn stellt sich in der Regel die Frage, ob er bei seinem Anbieter eine Anschlussfinanzierung vornimmt, oder umschuldet und zu einem anderen Kreditinstitut wechselt. Der Immobilienfinanzierer sollte auf jeden Fall sich frühzeitig vor Ablauf der Zinsbindung informieren, damit er nicht dazu gezwungen ist, bei seinem Anbieter möglicherweise schlechtere Konditionen in Anspruch zu nehmen.

Bauherr

Der Bauherr sollte bedenken, dass ein Kreditgeber Bestandskunden eigentlich ein besseres Angebot unterbreiten kann. Der Darlehensnehmer dürfte einerseits dem Kreditinstitut als zuverlässiger Kunde bekannt sein, womit das Risiko wesentlich geringer ist. Andererseits ist eine Prüfung seiner Sicherheiten und die Wertermittlung seiner Immobilie nicht mehr notwendig. Sind die Angebote der Konkurrenz günstiger, sollte der Darlehensnehmer folgendes beachten: Mit dem Wechsel zu einem anderen Kreditgeber fallen Gebühren für die Übertragung von Grundpfandrechten und für ein neues Wertgutachten der Immobilie an. Als Vergleich dienen hier die effektiven Zinsen: Sollte der Effektivzinssatz des neuen Kreditinstitutes mehr als 0,2 Prozent vom Angebot bestehenden Kreditgeber abweichen, ist ein Wechsel zu empfehlen.