Antlitzdiagnostik (Gesichtsdiagnostik)

Die Antlitzdiagnostik ist auf Wilhelm Heinrich Schüßler und Kurt Hickethier zurückzuführen. Sie erläutern, dass sich der körperliche und geistige Zustand einer Person in seinem Gesicht wiederspiegelt. Sie wird auch als Gesichtsdiagnostik oder Visagistik bezeichnet.


Die heute bekannte Antlitzdiagnostik geht auf Wilhelm Heinrich Schüßler und Kurt Hickethier zurück und beschäftigt sich mit der physiognomischen Untersuchung des Menschen. Das Gesicht spiegelt den körperlichen und geistigen Zustand einer Person wieder, denn physische Veränderungen zeichnen sich dort deutlich ab. Besonders einfach kann man im Gesicht den Mangel an bestimmten Mineralien ablesen. Diese Diagnostik wird auch als Gesichtsdiagnostik, Visagistik oder Antlitzdiagnostik bezeichnet.

Vorgänge im Körper
Das menschliche Antlitz weist bestimmte Färbungen und verschiedene Arten von Glanz und Fältchen auf, die alle etwas über die inneren Vorgänge in unserem Körper aussagen. Die Hautqualität, Falten, nach oben oder unten gekehrte Mundwinkel und Muttermale geben Aufschluss über eventuelle Erkrankungen oder lassen auf die seelische Konstitution schließen. Besonders der Mund vermittelt unserer Umwelt auf einer nonverbalen Ebene, was in uns vorgeht. Die Haut der Wangen sagt etwas über das vegetative Leben und unseren Stoffwechsel aus und Falten in den Mundwinkel deuten auf Überanstrengung in den herzversorgenden Gefäßen hin.

Gesamtbild entscheidend
Doch nicht einzelne Körpermerkmale, sondern das Gesamtbild hat Aussagekraft. Daher ist eine sorgfältige Diagnose und die richtige Interpretation von größter Bedeutung. Denn tatsächlich liegt der Wert der Antlitzdiagnostik in dessen Treffsicherheit.
Mit Hilfe dieser Untersuchung ist man in der Lage, die Ursachen einer Beschwerde bereits Jahre vor dem akuten Ausbruch einer Erkrankung gezielt zu behandeln. Somit wird dem Körper die Möglichkeit zurückgegeben, sich durch Selbstheilungskräfte zu regenerieren. Die Anwendungsbereiche der Antlitzdiagnostik sind vielfältig. So kann man zum Beispiel frühzeitig Krankheiten wie Blutarmut, Rheuma, Hauterkrankungen und Fettleibigkeit feststellen. 

 

Das Gesicht lesen lernen
Bestimmte Regionen im Gesicht entsprechen bestimmten Organen im Körperinnern. So ist die Nasenspitze dem Herzen zuzuordnen, die Nasenwurzel dem Nervensystem, die Nase und die Wangen stehen mit den Lungen-, Herz- und Kreislaufsystemen in Verbindung, die beiden Nasenflügel entsprechen den Bronchien und Haare repräsentieren Darmzotten. Bestimmte Auffälligkeiten im Gesicht lassen Rückschlüsse auf körperliche Störungen zu. Tränensäcke und Augenringe deuten auf Störungen der Niere oder der Blase, geschwollene Augenlieder stehen für Herzprobleme, eine geschwollene Unterlippe zeigt Verdauungsprobleme auf und eine geschwollenen Oberlippe macht ein Magenproblem deutlich.