Antriebslos und müde? Das hilft!

Antriebslos und müde – ein weitverbreitetes Phänomen im Winter. Doch man kann einiges dagegen tun.


Viele Menschen fühlen sich im Winter antriebslos und müde, die Arzt- und Naturheilpraxen sind gefüllt mit Menschen, die das Gefühl haben ihren Alltag nicht mehr zu bewältigen. Das geht schon beim Aufstehen am Morgen los. Der Antrieb reicht höchstens dazu aus, den Wecker auszuschalten und dann weiter zu schlafen. Wer es jedoch gerade noch geschafft hat aufzustehen, wird dann spätestens auf der Fahrt zum Arbeitsplatz wieder von der Müdigkeit eingeholt und bei sitzender Tätigkeit in geschlossenen, beheizten Räumen auch regelmäßig damit kämpfen. Wie soll das alles geschafft werden, was heute anliegt? Wer müde ist, der ist meistens auch gleichzeitig antriebslos. Irgendetwas muss geschehen, diesen Kreislauf zu unterbrechen.

Der Arztbesuch kann nicht schaden, löst oft aber nicht das Problem
Tatsächlich gibt es Erkrankungen, die von Müdigkeit begleitet werden und den Menschen antriebslose Trägheit spüren lassen. Dazu gehören auch wirklich schwere Erkrankungen wie Krebs, Blutarmut, beginnende Infektionskrankheiten und viele andere. Wenn anhaltende Traurigkeit oder Gefühlschaos hinzukommt könnte auch eine Depression die Ursache sein. Doch im Krankheitsfall treten meistens noch weitere Symptome auf. Der Arztbesuch, der ohnehin regelmäßig sinnvoll ist, wird in den meisten Fällen nicht die Lösung bringen. Natürlich kann man sich Aufbau- oder Vitaminpräparate empfehlen lassen, diese kosten aber Geld und machen nur dann Sinn, wenn eine Blutuntersuchung auch tatsächlich den Mangel nachgewiesen hat.

Oft helfen auch die einfachen Dinge, die nicht viel Geld kosten und Spaß machen
Überwindet man seine eigene Trägheit, weil die feste Entschlossenheit besteht, etwas zu verändern, so ist der schwerste Schritt schon getan. „Bring dich selbst auf Trab und du kommst in Schwung!“ In vielen Fällen ist der Lichtmangel im Winter und die fehlende Bewegung an frischer Luft bei unverändert gutem Essen der Grund dafür, dass der Mensch sich antriebslos fühlt. Wenn Sie also wirklich etwas daran ändern möchten, sollten Sie heute, spätestens aber morgen, anfangen, ihre Gewohnheiten in Frage zu stellen und sich einen Plan zu machen.

Hinterfragen sie ihre Ernährungsgewohnheiten
Als erstes hinterfragen Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten und verordnen sich ab jetzt mehr leicht verdauliche und fettärmere Speisen bei doppelter Trinkmenge. Das Getränk sollte in jedem Fall eine zuckerfreie Flüssigkeit sein, also Mineralwasser oder Tee. Falls es gar nicht anders geht, können Sie ein Viertel der täglichen Trinkmenge, die idealerweise bei zwei bis drei Litern pro Tag liegen sollte, mit Fruchtsäften oder kalorienreduzierten Getränken aufpeppen. Das soll keine Diät werden sondern nur dazu führen, dass Sie sich nicht mehr so antriebslos und müde fühlen. Nach zwei Tagen werden Sie schon Besserung spüren, sich etwas leichter und weniger antriebslos fühlen und genau dann ist es Zeit das Bewegungsprogramm zu beginnen.

Bewegung bringt den Kreislauf und auch den Geist in Schwung
Überlegen Sie sich einmal, wie Sie ihren Tagesablauf verändern könnten, um mehr körperliche Aktivität in Ihren Alltag zu integrieren. Treppe steigen, wo man sonst mit dem Aufzug fahren würde oder einen Weg, der gewöhnlich mit dem PKW zurückgelegt wird, mit dem Fahrrad zu erledigen. Möglicherweise ist ja auch die Mittagspause eine gute Gelegenheit, die Mahlzeit zu reduzieren und einen schnellen Spaziergang zu machen. Danach zurück am Arbeitsplatz, sind sie bestimmt nicht mehr antriebslos und müde. Ein regelmäßiges Training im Fitnessstudio oder im Sportverein ist grundsätzlich zu empfehlen, erfordert jedoch den Entschluss, die persönliche Freizeit dafür zu investieren. Wenn man anfängt, ernsthaft darüber nachzudenken, finden sich viele Gelegenheiten. Die Aktivität bei Tageslicht an frischer Luft wird sehr schnell einen positiven Effekt auf das persönliche Wohlbefinden spürbar werden lassen.

Ein persönliches Belohnungssystem sorgt für Durchhaltevermögen
Bis Sie alle positiven Effekte des neuen Ernährungs- und Bewegungsplanes deutlich spüren und die müde Antriebslosigkeit völlig verflogen ist, brauchen Sie vielleicht noch die ein oder andere Motivationshilfe. Da Sie diese von ihren Mitmenschen nicht unbedingt erwarten können, helfen Sie sich wieder einmal selbst. Sie setzen sich konkrete Ziele: Wenn Sie die erste Woche konsequent ihre Ernährungsgewohnheiten verändert haben und pro Tag mindestens zwei Bewegungseinheiten umgesetzt haben, dann fahren oder gehen Sie am Wochenende schön Essen, einen Stadtbummel machen, in einem Wellness-Hotel entspannen, in die Sauna oder was Sie sonst schön finden und für gewöhnlich nicht machen. Wenn Sie den Winter so zu Ende bringen, sind Sie im Frühling fit und können ihren Plan weitergeben oder gut aufheben für das nächste Mal.