Anzeichen für Altersdemenz - Vergesslichkeit richtig deuten

Zu den häufigsten Anzeichen für Altersdemenz zählen Gedächtnissverlust, Veränderungen an der Wahrnehmung und Einschränkungen im Denkvermögen.


Viele ältere Menschen leiden ab einem gewissen Alter an einer Altersdemenz. Diese äußert sich von Fall zu Fall etwas unterschiedlich, besitzt aber auch viele gleiche Merkmale. Um die Altersdemenz richtig einschätzen zu können, müssen die häufigsten Anzeichen für Altersdemenz bekannt sein. Sind diese mehrfach vorhanden und können überprüft werden, so liegt in den meisten Fällen eine Altersdemenz vor.

Wie beginnt eine Altersdemenz?
Eine Demenz beginnt in den meisten Fällen sehr langsam, die Betroffenen leiden zunehmend am Verlust des Kurzzeitgedächtnisses und an Konzentrationsschwierigkeiten. Die Leistung des Gehirns der Kranken nimmt nach und nach ab, komplexe Denkvorgänge werden immer schwieriger. Fortgeschrittene Betroffene können nicht einmal mehr einfache Rechenoperationen im Kopf durchführen. In diesem Zusammenhang können auch Probleme bei der Aussprache oder der Orientierung auftreten. Eine beginnende Altersdemenz kann sich unter Umständen für eine lange Zeit nur sehr gering äußern und erst nach einigen Jahren richtig ausbrechen. Sind erste Anzeichen für Altersdemenz vorhanden, so sollten die Betroffenen ausführlich untersucht und getestet werden, ob sie an einer Demenz oder an einer anderen Krankheit leiden.

Wie kann man feststellen, ob eine Altersdemenz vorliegt?
Liegt eine Demenz vor, so leidet der Betroffene unter einem starken Gedächtnisverlust, dieser zieht sich über einen längeren Zeitraum von mindestens sechs Monaten. Die Vergesslichkeit muss über einen längeren Zeitraum kontinuierlich anhalten, erst dann kann man von einer Altersdemenz sprechen. Die weiteren Anzeichen für Altersdemenz sind Einschränkungen beim Denken und Entscheiden sowie starke Veränderungen an der Persönlichkeit des Betroffenen. Je stärker ausgeprägt diese Veränderungen sind, desto schlimmer ist die Demenz. Eine sehr gute Möglichkeit, festzustellen, ob jemand an Altersdemenz leidet, ist die eigene Wahrnehmung des Betroffenen. Fällt diesem seine Vergesslichkeit überhaupt nicht auf, so leidet er an einer Altersdemenz. Der Letzte, der die Demenz feststellt, ist, wenn überhaupt, der Betroffene selbst. Je mehr die Krankheit fortschreitet, desto schlimmer werden die Folgen. In einem späteren Stadium werden sogar Teile beim Einkaufen oder die Wochentage vergessen. Der Betroffene zieht sich von seinem Geist her immer mehr in sich selbst zurück und reagiert immer schlechter auf äußere Einflüsse und andere Menschen.