Arbeitsunfähigkeit

Hier bei Hilfreich finden sie alles zum Thema Gesundheit. Ein großes Zahnlexikon bietet ihnen die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Begriffe zu informieren - Arbeitsunfähigkeit


Krankheitsbedingte Unfähigkeit, seinen Job auszuüben, bei welcher der Arbeitnehmer laut §3, Abs. I Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) Anspruch auf Fortzahlung des Lohnes hat, wenn er die Krankheit nicht verschuldet hat. Der Nachweis darüber kann ausschließlich erfolgen über eine vom Vertragsarzt ausgestellte, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, auch bekannt als "gelber Zettel".

Arbeitsrechtlich wird Arbeitsunfähigkeit wie folgt definiert: Eine Krankheit liegt erst dann vor, wenn der Gesundheitszustand so schwer gestört ist, dass der Arbeitnehmer ganz oder teilweise arbeitsunfähig ist. Weiter muss der regelwidrige Zustand durch eine Heilbehandlung behebbar sein und die vertragliche Arbeit (oder eine vergleichbare Tätigkeit im Rahmen des Direktionsrechts) trägt dazu bei, dass sich der Zustand verschlechtert. Arbeitsunfähigkeit liegt übrigens auch vor, wenn ein für die Ausübung der Tätigkeit erforderliches Hilfsmittel (z.B. "Körperersatzstück") nicht mehr funktioniert. Der Arbeitnehmer ist gesetzlich verpflichtet, sich am ersten Tag bis elf zu melden – egal ob per Telefon, Fax oder E-Mail, ab dem vierten Kalendertag, muss zusätzlich ein ärztliches Attest vorliegen, dessen Rückdatierung nicht erfolgen sollte.