Arnika bei einer Erkältung

Auh die Arnikapflanze kann helfen, die verschiedenen Beschwerden einer Erkältung wirksam zu lindern. Hierzu eignet sich sowohl die äußerliche als auch die innerliche Anwendung.


Die bekannte Heilpflanze wächst vornehmlich auf Bergwiesen und nimmt in der Pflanzenheilkunde einen prominenten Rang ein. Arnika kann sowohl innerlich – beispielsweise als Tee – oder äußerlich, etwa in Form einer selbst zubereiteten Tinktur, zur Anwendung kommen. Hierbei kann die ganze Pflanze, aber auch einzelne Pflanzenteile verwendet werden. Obwohl vielfältige positive Wirkungen bekannt sind, birgt die Anwendung auch gewisse Risiken, daher muss bei jeglicher Verwendung immer mit äußerster Vorsicht vorgegangen werden. Vor dem Einsatz sollten die Extrakte oder Tinkturen immer verdünnt werden, um eine starke Reizung auszuschließen. Große Mengen wirken sogar giftig. Schwere Nebenwirkungen eines unachtsamen Umgangs sind zum Beispiel ein beschleunigter Herzschlag, Schweißausbrüche oder großflächige Ausschläge.

Eine Tinktur ist ganz einfach selbst hergestellt: Eine Handvoll Arnikablüten wird mit Doppelkorn oder Weingeist übergossen, bis die Blüten vollständig von der alkoholischen Flüssigkeit bedeckt sind. In einem verschlossenen Gefäß wird diese Mischung nun für einen Zeitraum von zwei bis sechs Wochen aufbewahrt. Danach wird der Inhalt abgeseiht und in eine dunkle Flasche gefüllt. Stark verdünnt kann diese Tinktur auch bei Halsbeschwerden angewendet werden. Geben Sie hierfür einfach 10- 25 Tropfen in ein Glas warmes Wasser.

 

 

 

Die Wirkungen der Arnikapflanze:

  • antibakteriell
  • blutreinigend
  • entzündungshemmend
  • harntreibend
  • krampflösend
  • schmerzstillend
  • schweißtreibend