Arnika - das Wunderkraut aus den Bergen

Arnika wird in der alternativen Medizin hauptsächlich zur Behandlung von Entzündungen, Prellungen und Schwellungen angewandt. Die allergische Reaktion auf Mückenstiche kann sie auch lindern.


Schon seit dem 16. Jahrhundert ist Arnika als Heilpflanze bekannt. Mittlerweile ist auch ihre Wirkungsweise wissenschaftlich belegt. In der alternativen Medizin wird Arnika in erster Linie bei Entzündungen, Prellungen und Schwellungen angewandt. Auch bei allergischen Reaktionen auf Mückenstiche kann Arnika die Entzündung hemmen und so die Heilung extrem beschleunigen. Manche Ärzte empfehlen das Bergkraut auch nach Operationen, da Arnika die Heilung der Operationswunde begünstigt und durch seine antiseptische Wirkung eine Infektion der Wunde vermeidet.

Das Allheilwundermittel
Im Laufe der Jahre hat sich auch heraus gestellt, dass Arnika neben seiner entzündungshemmenden Wirkung auch bei Arthritis oder Venenentzündungen im Kniegelenk helfen kann und die Schmerzen bei Rheumaerkrankungen dezimiert. Die Bergblume ist damit eine regelrechte Wunderwaffe und kann sehr vielseitig eingesetzt werden. Nur in den seltenen Fällen zeigt Arnika Nebenwirkungen. Im Allgemeinen gilt die Pflanze mit den gelben Blüten als besonders gut verträglich.

Nebenwirkungen
Das Engelskraut, wie es die alten Germanen nannten, ist in der Regel unbedenklich. Manchmal kann Arnika allerdings allergische Reaktionen hervorrufen. Diese äußern sich in Hautschwellungen. Manchmal treten auch Bläschen auf. Arnika kann im ungünstigsten Falle auch das Herz-Kreislauf-System durcheinander bringen. Deshalb sollten Sie immer vorsichtig mit der Dosierung sein. Sprechen Sie diese am Besten mit einem Arzt oder Heilpraktiker zuvor ab.

Dosierung und Einnahme
Arnika gibt es als Tinktur, Globuli oder Cremes. Auch Arnikatee gibt es in der Apotheke zu kaufen. Vor einer langfristigen Behandlung mit Arnika wird allerdings gewarnt. Daher sollten Sie die Heilpflanze auch nicht über Wochen hinweg in Selbstmedikation einnehmen. Ziehen Sie den Rat eines Arztes für Alternativmedizin oder eines Heilpraktikers hinzu.