Arten - Bettdecken auf Vorlieben abstimmen

Bei der Suche nach den richtigen Bettdecken muss man in erster Linie beachten, dass jeder Mensch seine Schlafumgebung nach seinen Vorlieben gestaltet und jede Auswahl auch von der Jahreszeit abhängig ist


Decken sind für den Schlafkomfort entscheidend. Bei der Wahl der richtigen Bettdecken muss man in erster Linie beachten, dass jeder Mensch seine Schlafumgebung nach seinen Vorlieben gestaltet und jede Auswahl auch von der Jahreszeit abhängig ist. Die verschiedenen Arten entstehen durch die Verwendung von Steppungen und Stegen, die wiederum für Kuschelfaktor und Wohlempfinden verantwortlich sind.

 

Steppungen fixieren das Füllmaterial nur mit einer Naht von oben nach unten. Sie heften an der Nahtstelle die Ober- und die Unterseite zusammen. Stege fixieren das Füllmaterial und die dadurch entstandenen Kassetten werden einzeln gefüllt. Im Gegensatz zur normalen Steppung liegt die Füllung locker in den Kassetten. Der Vorteil bei der Verwendung von Steppungen und Stegen liegt darin, dass sich die Bettdecken nachts nicht in „Bett-Säcke“ verwandeln. Bei „Bett-Säcken“ liegt dann die Füllung an den Füssen und der Oberkörper friert.

Viele Vorlieben- viele Bettdecken Arten
Es wird zwischen verschiedenen Arten von Steppdecken unterschieden. Aus Omas Zeiten stammt die jedem bekannte Ballondecke, die sich erst lange nach dem Zu-Bett-Gehen so weit klimatisiert hatte, dass es richtig warm und kuschelig wurde. Bei diesen Decken kann die Füllung jederzeit dorthin geschüttelt werden, wo man es haben will. Das ist möglich, weil Ballondecken nicht abgesteppt sind. Die Nachfolgemodelle haben wenig gemeinsam mit der alten Ballondecke. Hier verrutscht nichts und jeder kann für sich die beste Variante aussuchen.

Karosteppdecke – perfekte Ganzjahres-Decke
Liebhaber des Bequemen treffen mit einer Karosteppdecke die richtige Wahl. Hierbei handelt es sich um eine klassische Steppdecke mit Stegen, die das Verrutschen der Füllung eindämmt aber nicht ganz verhindert. Das ermöglicht ein individuelles Verteilen der Füllung. Durch Einfluss der Füllhöhe kann das Karosteppbett jeden Wärmeanspruch erfüllen, wodurch diese Deckenart für Ganzjahresdecken empfohlen wird.

Kassettendaunendecke – ideal für kalte Jahreszeit
Wer lieber für jede Jahreszeit eine individuelle Decke bevorzugt, ist gut mit der Kassettendaunendecke für den Winter bedient. Hier werden die einzelnen Kammern durch Innenstege voneinander getrennt. Sie werden an Nähten der Betthüllen von Hand eingenäht, vorstellbar als kleine Mauer zwischen Ober- und Unterseite einer Naht. Die Stege verhindern das Auftreten von Kältezonen und Verrutschen der Füllung. Gleichzeitig garantieren sie eine gleichmäßige Verteilung des Füllmaterials. Diese Decke stellt die optimale Wärmehaltung bei wenig Füllung sicher und ist daher besonders für die kalte Jahreszeit geeignet.

Dauneneinziehdecke – hervorragend für den Sommer
Für den Sommer ist die Dauneneinziehdecke eine hervorragend Wahl. Sie ist der Kassettendaunendecke sehr ähnlich, hat aber keine Innenstege. Das Verrutschen der Füllung ist ausgeschlossen, denn die Ober- und Unterseite sind direkt aufeinander aufgenäht. Diese Form ist vor allem für Sommerdecken und bunte Daunensteppdecken vorgesehen.

Kombidecken -  für einen ganzjährig optimalen Schlaf
Das Duo-Steppbett besteht aus zwei am Rand zusammengenähten Decken. Die isolierende Luftschicht zwischen den beiden Bettdecken sorgt für ein ideales Schlafklima. Dadurch erhält man eine besonders wärmende Bettdecke, die sich sehr gut an den Körper anschmiegt. Die Vierjahreszeitendecke hingegen ist eine Kombination aus zwei Bettdecken, die durch Druckknöpfe miteinander verbunden werden. Sie besteht aus einem leichten Steppbett für den Sommer und einem wärmeren für die Übergangszeit, beide miteinander verbunden ergeben eine Winterdecke. Sie eignet sich ausgezeichnet für die Menschen, deren Wärmebedürfnis innerhalb des Jahres wechselt. Ihr Vorteil ist, dass sie geteilt in die Waschmaschine passen.