Arteriosklerose - wichtig ist die Ernährung und Sport

Bei einer Arterosklerose verkalken die Gefäßwände durch Fetteinlagerungen zunehmend. Das Risiko, durch einen vollständigen Verschluss der Arterien, einen Herzinfarkt zu erleiden steigt dadurch enorm an.


Bei einer Arteriosklerose beziehungsweise bei einer Arterienverkalkung handelt es sich um die Verengung und Verhärtung der Arterien durch Ablagerungen an den Innenwänden. Das Krankheitsbild der Arteriosklerose verläuft immer gleich. Die Gefäßwände verkalken durch Fetteinlagerungen zunehmend und verlieren so an Elastizität. Der Gefäßdurchmesser verengt sich zunehmend, was zur Folge hat, dass das Blut nicht mehr ungehindert zirkulieren kann.

 

Risikofaktoren
Damit steigt die Gefahr eines vollständigen Verschlusses und damit auch das Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden. Mit zunehmenden Alter sind alle Menschen von der Arteriosklerose betroffen. Wie stark jemand betroffen ist, hängt von bestimmten Risikofaktoren ab. Unter anderem wären da die Ernährung, der Lebensstil, die genetische Veranlagung, das Rauchen, der Bluthochdruck, ein erhöhter Cholesterinspiegel und Diabetes. Eine Arteriosklerose wird auch im Volksmund Schaufensterkrankheit genannt. Denn durch die Durchblutungsstörungen gelangt nicht mehr genügend Sauerstoff in die Beingefäße. Dies kann beim Gehen große Schmerzen verursachen. Daher bleiben viele Arterioskleroseerkrankte kurz, zum Beispiel an einem Schaufenster, stehen bis die Schmerzen vorüber sind. Im schlimmsten Fall können durch eine fortgeschrittene Arteriosklerose sogar die Zehen absterben.

 

Das Risiko einen Herzinfarkt aufgrund von Arteriosklerose zu bekommen, kann man an sogenannten Risikotabellen kalkulieren. Ein rauchender 40-jähriger Mann mit Bluthochdruck und Hypercholesterinämie hat gegenüber einem nichtrauchenden gleichaltrigen Mann ein 15-fach höheres Risiko.

 

Diagnose
Arteriosklerose kann teilweise mit Hilfe eines Belastungs-EKGs diagnostiziert werden. Eine große Rolle spielt die Zugänglichkeit der entsprechenden Gefäße. So kann zum Beispiel mit einer Dopplersonografie ohne Eingriff schon frühzeitig eine Gefäßwandveränderung der Halsschlagader erkannt werden. Arteriosklerose ist trotz der Zunahme von bösartigen Tumorerkrankungen die häufigste Todesursache der westlichen Welt.

 

Behandlung
Die Arterioskleroseforschung hat neue Medikamente hervorgebracht, welche in der Lage sind, Thrombusbildungen zu bremsen, allerdings mit geringen Nebenwirkungen. Zusätzlich zu der Einnahme von Medikamenten sollte man jedoch immer für eine gesunde Ernährung und regelmäßig körperliche Aktivitäten sorgen, um die Arteriosklerose in den Griff zu bekommen.