Asiatische Küche - Vielfältig, ausgefallen und gesund

Die asiatische Küche ist weitaus vielfältiger, als die Speisekarte im China-Restaurant vermuten lässt. Erweitern Sie Ihren kulinarischen Horizont durch eine kleine Rundreise zu den Essgewohnheiten Asiens.


Die asiatische Küche wird immer beliebter in Europa und weltweit. Doch bezeichnet dieser Begriff im Grunde viele verschiedene Esskulturen, die sich ähneln, aber doch auch recht verschieden und einzigartig sind. Machen Sie eine kulinarische Reise durch die Woks, Feuerstellen und Kochtöpfe von vier ausgewählten asiatischen Ländern.

China  und Japan

  • Die Ernährung richtet sich nach der Lehre von Ying und Yang: die Lebensmittel werden alle aufgrund ihres Geschmacks und Form und Farbe einem der fünf Elemente Erde (süß), Wasser (salzig), Feuer (bitter), Metall (scharf) und Holz (sauer) zugeordnet. Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Es gibt keine einheitliche chinesische Küche, sie kann in vier bis zehn Arten unterteilt werden. Zu den klassischen zählen Guangdong, Shandong, Sichuan und Huai-Yang.
  • Es ist ein in Europa verbreiteter Irrglaube, dass sich Japaner hauptsächlich von Sushi ernähren. Sushi gehört zur gehobenen japanischen Küche. Die Grundlagen für ein bürgerliches japanisches Essen sind Reis und Meeresfrüchte. Außerdem essen die Japaner sehr gerne Nudeln. Essen ist in Japan der Höhepunkt des Tages, deshalb ist es ihnen besonders wichtig, dass die Speisen schön angerichtet sind und Eindruck machen. Während zum Frühstück schon Reis mit Fisch gegessen wird, wird Mittags kaum etwas zu sich genommen. Die Hauptmahlzeit ist das Abendessen, wo alle Speisen gleichzeitig aufgetragen werden.

Indien und Thailand

  • Indien ist das Land, in dem die Kuh heilig ist. Sie steht für die Leben spendenden Mütter. Aufgrund ihrer tiefen Verehrung von Kühen ernähren sich die Hindus vegetarisch. Indiens Gerichte bestechen durch eine Vielfalt an Gewürzen und Aromen. Curry, der Inbegriff der indischen Küche ist uns in Europa wohlbekannt.
  • Die thailändische Küche wird oft als eine der besten Küchen der Welt bezeichnet, weil sie so vielfältig und abwechslungsreich ist. Sie hat sich dem tropischem Klima in Thailand angepasst und ist daher sehr fettarm und sehr scharf, damit der Kreislauf in Gang bleibt. Anstelle der Sojasauce, die in China und Japan zum Würzen verwendet wird, benutzen die Thailänder Nam-Pla, eine Sauce aus fermentiertem Fisch. Außerdem darf Chili in der thailändischen Küche nicht fehlen, es verleiht den Gerichten die richtige Schärfe.
  • Asiatische Küche ist überall verschieden, was jedoch alle Länder vereint, ist ein typisches, erfrischendes sowie belebendes Getränk: der grüne Tee. Über den ganzen Kontinent verteilt gibt es die wohl vielfältigsten und abwechslungsreichsten Küchen, aber wo man sich auch immer in Asien befindet: Zu jedem Gericht wird grüner Tee gereicht.