Asthma in der Schwangerschaft

Asthma in der Schwangerschaft ist in der Regel kein Problem sowohl für die Mutter als auch für das Ungeborene. Jedoch sollte bei einer medikamentösen Therapie darauf geachtet werden, dass die Wirkstoffe per Inhalation eingenommen werden, um dem Kind nicht zu schaden.


Asthma in der Schwangerschaft stellt in der Regel kein Problem dar. Nur in etwa vier Prozent der Fälle kann es zu Komplikationen kommen. Sie sollten Ihren Arzt aber auf jeden Fall über die Schwangerschaft informieren. Ihre Medikamente sollten Sie jetzt noch gewissenhafter nehmen als zuvor, denn ein Asthmaanfall kann dem Ungeborenen eventuell Schaden zufügen. Ein Anfall oder eine Beeinträchtigung der Lungenfunktion birgt die Gefahr eines Sauerstoffmangels, der Missbildungen oder eine Frühgeburt zur Folge hat. Weiterhin müssen Schwangere, die Asthma haben und rauchen, beachten, dass Sie Ihr Kind einem hohen Risiko an Missbildungen und Krankheiten zu leiden, aussetzen.
 
Asthma in der Schwangerschaft - Medikamente
Der Großteil der Medikamente wird inhaliert, sodass nur ein geringer Anteil der Inhaltsstoffe in den Körper gelangt. Sollten Sie ihre Medikamente in Tablettenform einnehmen, beraten Sie sich mit ihrem Arzt über die Möglichkeiten einer Umstellung auf inhalative Medikamente. Nebenwirkungen der Medikamente auf die Ungeborenen sind selten und harmloser für das Kleine als die Auswirkungen eines Anfalls. Bei sehr hohen Dosen Theophyllin und Beta-2-Mimetika besteht die Möglichkeit, dass bei dem Ungeborenen Herzrasen ausgelöst wird. Eine gute Einstellung der Mutter mit einer möglichst geringen Dosis an Medikamenten ist daher zu empfehlen. Während der Geburt kommt es trotz der großen Anstrengung nur selten zu einem Anfall.
 
Eine Schwangerschaft kann Einfluss auf das Asthma haben. Es kann dadurch eventuell verschlimmert oder verbessert werden. Dies könnte mit einer Umstellung des Hormonhaushalts oder einer psychischen Veränderung der Schwangeren in Zusammenhang stehen.