Wird die Krankheit nicht behandelt, können die Asthma Folgen gravierend sein, zum Beispiel kann eine chronische Entzündung der Atemwege auftreten. Dies zieht einen Wandumbau der Bronchien nach sich, der zu einer Vernarbung (Fibrosierung) der Atemwege führen kann. Dadurch ist weniger Platz für die ein- und ausströmende Atemluft, sodass sich unter Umständen ein beengtes Gefühl im Brustbereich einstellt. Auch büßen die Bronchien dadurch an Beweglichkeit ein, da der vernarbte Teil nicht mehr zu kontrollieren ist. Dies führt dazu, das sich die Atemwege nach und nach versteifen.
Weiterhin verdickt sich die Muskulatur, welche um die Bronchien herum angelegt ist, sodass die Luftwege noch enger werden.
Durch die Enge und Steifheit der Lunge verbleibt Luft in den Alveolen, diese werden überbelastet und können dadurch – in schweren Fällen – beschädigt werden. Dadurch wiederum schrumpft das Fassungsvermögen (die Kapazität) der Lunge erheblich. Weniger Sauerstoff wird nun an das Blut in den Kapillaren abgegeben, sodass ein Sauerstoffmangel entsteht.
Asthma Folgen
Bleibt schweres Asthma längere Zeit unbehandelt, ist ein Lungenemphysem möglich. Hier werden, durch die permanente Überlastung, die Lungenbläschen zerstört, sodass sie den Gasaustausch nicht mehr bewerkstelligen können. Dies kann schließlich zum Tod des Asthmatikers führen, da eine Sauerstoffversorgung des Körpers nicht mehr gewährleistet werden kann.
Aufgrund der permanenten Überempfindlichkeit der Lunge ist es möglich, dass ältere Patienten an einer chronischen Bronchitis (dauerhafte Entzündung der Bronchien) erkranken, die wiederum zu einem Lungenemphysem führen kann. Auch eine Herzinsuffizienz ist möglich. Dabei handelt es sich um eine Schwächung des Herzens.