Asthmaschulung
Wenn Sie an Asthma leiden, sollten Sie eine Asthmaschulung besuchen. Dort lernen Sie mehr über die Krankheit, wie man mit ihr umgeht und was zu beachten ist. Hier wird Ihnen unter anderem Hilfestellung bei der richtigen Einnahme der Medikamente oder bei der Messung des Peak-Flow gegeben. Je besser Sie informiert sind, desto optimaler können Sie Ihr Asthma kontrollieren und damit auch Ihre Lebensqualität steigern. Asthmaschulungen werden von Lungenärzten oder im Rahmen einer Kur in Reha-Kliniken angeboten und die Kosten von den meisten Krankenkassen übernommen. Erkundigen Sie sich bei ihrem Arzt nach einem Termin.
Hyposensibilisierung
Unter einer Hyposensibilisierung versteht man das „Unempfindlichmachen“ gegenüber den allergieauslösenden Stoffen. Bei der Behandlung wird der Patient den Allergenen ausgesetzt, sodass sich das Immunsystem an diese gewöhnt und nach einiger Zeit keine Reaktion mehr darauf zeigt. Dabei wird mit geringen Dosen der verabreichten Allergene begonnen, um sie dann Schritt für Schritt zu steigern. Diese Behandlung ist langwierig. Sie muss täglich oder wöchentlich bis zu drei Jahre lang erfolgen, wobei sich eine erste Besserung der Symptome bereits nach einem Jahr feststellen lässt. Tritt ein Behandlungserfolg ein, kann man mindestens zehn Jahre, wenn nicht sogar sein ganzes Leben lang von der Allergie befreit sein. Aber nicht immer verläuft die Hyposensibilisierung ideal. Meist werden die Symptome nur stark abgemildert, aber bereits so spüren die Patienten eine große Erleichterung im Alltag.
Wann lohnt sich eine Asthma Therapie?
Diese Methode ist nicht für jede Allergie gleich gut geeignet. Den meisten Erfolg verspricht eine Asthma Therapie gegen Insektenstichallergien. Hier liegt die Erfolgsquote bei 95 Prozent. Heuschnupfen kann mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 bis 70 Prozent, eine Allergie auf Hausstaubmilben nur zu 50 Prozent, geheilt werden. Nicht geeignet ist die Hyposensibilisierung für Allergien gegen Tierhaare und Schimmelpilzsporen. Auch gegen Neurodermitis oder Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel ist sie nicht wirksam. Hier ist die beste Maßnahme sich von den Allergenen fernzuhalten. Voraussetzung für eine Hyposensibilisierung ist dabei, dass der allergieauslösende Stoff genau bekannt ist.
Therapiearten
Es existieren zwei Möglichkeiten, um diese Therapie durchzuführen. Bei der ersten Variante werden die Allergene unter die Zunge getropft oder geschluckt. Diese Methode weist wenige Nebenwirkungen auf, benötigt aber eine längere Zeit um zu einem Erfolg zu führen, als die zweite Art. Bei dieser wird das Allergen unter die Haut gespritzt. Der Arzt muss die Behandlung genau beobachten, da es zu heftigen allergischen Reaktionen bis hin zu einem anaphylaktischen Schock kommen kann.