Die Asthma-Risikofaktoren und die Asthma Ursachen, sind noch nicht genau bekannt. Einige Faktoren, die das Asthma auslösen, kennt man bereits, wie es letztendlich aber überhaupt zu Asthma kommen kann, wird noch untersucht.
Vererbung
Asthma kann von den Eltern auf die Kinder vererbt werden, wobei nicht nur die Gene für die Ausbildung von Asthma verantwortlich gemacht werden können, sondern auch verschiedene Umwelteinflüsse. In den Industriestaaten sind die Menschen täglich fast 20.000 Stoffen ausgesetzt, die potenziell Allergien auslösen können. Auch die hohe Luftverschmutzung durch Auto- und Industrieabgase in den Städten sowie eine veränderte Bauweise, mit besserer Wärmedämmung auf Kosten einer guten Belüftung, könnten die steigende Zahl an Asthmatikern in Deutschland erklären.
Man hat auch festgestellt, dass Infekte von bestimmten Bakterien im Kindesalter das Immunsystem stärken, während Virusinfektionen Asthma eher begünstigen.
Generell sind im Kindesalter eher Jungen als Mädchen betroffen. Im Erwachsenenalter leiden hingegen mehr Frauen an Asthma als Männer.
Allergene
Der Kontakt mit Allergenen verschlimmert das Asthma. Meidet man hingegen diese allergieauslösenden Stoffe, kann man ein fast symptomfreies Leben führen. Zu den häufigsten Allergenen gehören Pollen von Bäumen und Gräsern sowie der Kot von Hausstaubmilben oder Sporen von Schimmelpilzen. Aber auch Tierhaar- und Lebensmittelallergien treten immer häufiger auf. Weiterhin reagieren einige Menschen auf Klebstoffe, Harze, Latex und verschiedene Chemikalien überempfindlich. Auch Allergien auf Nickel oder Kupfer kommen vor. Generell kann man auf alles allergisch reagieren. Die „Kunst“ besteht nun darin, die Allergie ausfindig zu machen, die das Asthma auslöst.
Umwelt
Auch Umwelteinflüsse gehören zu den Asthma Ursachen. Hohe Konzentrationen von Abgasen, Feinstaub und Ozon gehören zu diesen Faktoren. Ebenfalls kann zu kalte, zu warme, zu trockene oder zu feuchte Luft sich negativ auf die Lunge auswirken.
Sport
Körperliche Anstrengungen können einen Asthmaanfall auslösen. Es wird aber geraten, trotzdem Sport zu treiben, da er die Lungen und das Immunsystem stärkt. Asthmatiker sollten langsam anfangen und sich dann Schritt für Schritt steigern und immer ein Notfallmedikament griffbereit halten. Auf jeden Fall sollten sie vor Beginn des Sports mit dem Arzt sprechen.
Sonstiges
Passiv mitzurauchen sollten Asthmatiker möglichst vermeiden. Der Zigarettenqualm reizt die Atemwege sehr stark, sodass sich Entzündungen dadurch schneller entwickeln können. Raucher müssen sofort aufhören, wenn bei ihnen Asthma festgestellt wird.
Es wurde bis jetzt kein Beweis dafür gefunden, dass Stress Asthma verursachen kann. Er kann einen Anfall allerdings auslösen beziehungsweise verstärken