Asthma vorbeugen

Wer auf bestimmte Lebensmittel verzichtet, kann Asthma vorbeugen. Auch sportliche Betätigung und die Reduzierung von Stress kann dazu beitragen, die Symptome zu lindern.


Asthma ist eine Krankheit, die sich nicht heilen lässt, jedoch kann man Asthma vorbeugen oder zumindest asthmatische Anfälle abmildern und  reduzieren. Das Wichtigste hierbei ist die regelmäßige Einnahme der vom Arzt verschriebenen Medikamente. Sollten Sie weiterhin an Atembeschwerden leiden, teilen Sie dies ihrem Arzt mit, damit er die Medikamenteneinstellung optimieren kann. Für eine erfolgreiche Behandlung können Sie aber noch weitere zusätzliche Vorbeugemaßnahmen ergreifen. Reduzieren Sie beispielsweise eventuell vorhandenes Übergewicht, treiben Sie Sport und ernähren Sie sich ausgewogen. Auch Allergene, die das Asthma auslösen, sollten selbstverständlich vermieden werden.

 
Sport
Sport ist nie ein falscher Ansatz, auch nicht bei Asthmatikern. Er kann die Lunge und das Immunsystem kräftigen und stärken, dafür eignen sich Ausdauersportarten besonders gut. Zu empfehlen sind joggen und schwimmen, denn dabei wird die Lunge gefordert und somit trainiert. Gehen Sie die sportliche Aktivität langsam an. Sie können sich dann von Mal zu Mal steigern. Sprechen Sie aber zur Sicherheit vorher mit ihrem Arzt über Ihre Pläne. Während des Sports ist es ratsam, ein Asthmaspray griffbereit zu halten. 

  

Asthma vorbeugen - mit der richtigen Ernährung
Auch eine gesunde Ernährung zahlt sich stets aus. Verzichten Sie auf den übermäßigen Genuss von Alkohol und Koffein. Mit dem Rauchen, auch dem Passivrauchen, sollten Asthmatiker sofort aufhören, da es die überempfindliche Lunge besonders stark reizt. Eine abwechslungsreiche Ernährung, die aus Fleisch, Fisch, Getreide- und Milchprodukten sowie besonders aus viel Obst und Gemüse besteht, kann auch bei einer Gewichtsabnahme helfen. Die Reduktion von eventuellem Übergewicht ist vor allem für Asthmatiker wichtig, da dieses zu den Auslösern von Asthma gezählt wird beziehungsweise dieses noch verstärken kann. Weiterhin sollten Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Der Bronchialschleim wird dadurch dünnflüssiger und kann so besser aus der Lunge abtransportiert werden.

 
Impfen
Die ohnehin geschwächten Atemwege sollten vor weiteren Infektionen durch eine Impfung geschützt werden, da diese das Asthma verstärken können. Man sollte sich daher gegen Krankheiten wie die Grippe impfen lassen.
 
Allergene vermeiden
Die meisten Asthmaanfälle werden von allergieauslösenden Stoffen provoziert. Asthmatiker sollten möglichst vermeiden sich diesen Allergenen auszusetzen. Einfach gelingt das bei Lebensmittelallergien oder Allergien gegen bestimmte Materialien wie Latex, Klebstoffe oder Chemikalien. Anders sieht es bei Heuschnupfen aus. Den durch die Luft schwebenden Pollen von Birke, Buche oder Gräsern ist vor allem im Frühjahr nicht zu entkommen. Pollengitter vor den Fenstern und die Einnahme von Medikamenten gegen allergische Reaktionen (Antihistamine) können aber zur Linderung des Asthmas beitragen. Eine Möglichkeit, um sich dauerhaft von der Atemnot zu „verabschieden“, ist die Hypersensibilisierung. Der Arzt (Allergologe) setzt hierbei die Betroffenen den Allergenen aus. Nach einer Weile reagiert das Immunsystem nicht mehr und die Allergie ist verschwunden.