Atemübungen - einmal tief durchatmen

Atemübungen sind bei der Meditation von besonderer Bedeutung, denn eine gute Atmung tut auch Körper und Seele gut und ist daher für die Erhaltung der Gesundheit extrem wichtig.


Nicht nur bei Yoga oder Tai Chi spielt der Atem eine wichtige Rolle. Eine tiefe und gleichmäßige Atmung tut auch Körper und Seele gut und ist für die Erhaltung der Gesundheit extrem wichtig. Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Trägheit, Unkonzentriertheit, aber auch Verspannungen und Muskelverhärtungen sind unter anderen Folgen einer mangelhaften Sauerstoffversorgung unseres Körpers.Um dem entgegenzuwirken, können spezielle Atemübungen nützlich sein.

 

Flache Atmung schädigt

Besonders durch eine flache und oberflächliche Atmung, die nicht in die Tiefen geht, sammeln sich viele Abfallprodukte im Blut an. Als Folge davon zirkuliert das Blut im Körper insgesamt schlechter. Eine tiefe und natürliche Atmung hingegen unterstützt die Grundfunktionen unseres Körpers. Sie stärkt den Organismus und die Organe, was wiederum die Lebenskraft um ein Vielfaches verstärkt.

 

Atemübungen für zuhause

Wenn Sie bisher keine Erfahrungen mit Atemübungen haben, können Sie ganz leicht damit beginnen, indem Sie sich eine Kerze anzünden und diese ausblasen. Sie werden feststellen, dass Sie dazu tief einatmen müssen, um möglichst viel Luft in Ihre Lungen zu pumpen. Damit beim Ausatmen die Flamme auch wirklich erlischt, muss der Atem beim Pusten lange anhalten, damit die Kerze nicht von neuem aufflammt. Ist die Kerze tatsächlich erloschen, haben Sie schon mit Ihrer ersten Atemübung begonnen. Lernen Sie daher, richtig zu atmen.
Im nächsten Schritt zeigen wir Ihnen eine weitere einfache, aber sehr wirkungsvolle Atemübung. Atmen Sie dazu in drei Schritten ein und dann auch wieder in drei Schritten aus. Dabei handelt es sich um die Atmung in drei Stufen. Sie dient dazu, die Lunge von unten nach oben „durchzulüften“. Diese Übung macht unsere Atmung insgesamt viel ruhiger, was sich auch auf den gesamten Organismus und unser Bewusstsein überträgt.

 

Bauchatmung üben
Auch die Bauchatmung ist für verschiedenste Atemübungen sehr wichtig. Um diese besser steuern zu können, stellen Sie sich vor, wie die Einatemluft sich gleich eines Duftes, zum Beispiel Ihrer Lieblingsblumen, in Ihrem ganzen Körper ausbreitet und dabei in entlegenste Partien vordringt. Die Ausatmung können Sie sich am besten als Hauch, der Sie sanft umgibt, vorstellen. Wiederholen Sie diese Übung insgesamt zwölf mal und Sie werden spüren, wie sich Ihr Körper mit jedem Atemzug entspannt. 

Zwerchfell spüren lernen
Damit Sie die sanften Bewegungen Ihres Zwerchfells besser spüren können, kann folgende Übung helfen. Sprechen Sie die sogenannten Explosivlaute wie „k“, „p“, „t“ kurz hintereinander und spüren Sie dabei, wie die Bewegung bis in Ihren Bauch vordringt. Diese Bewegung wird von unserem Zwerchfell gesteuert.

 

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