Aufbau von Energiesparlampen

Der Aufbau von Energiesparlampen ermöglicht durch die besondere Bauweise eine hohe Energieeffizienz, die Geldbeutel und Umwelt entlasten.


Energiesparlampen konnten sich in den vergangenen Jahren erfolgreich etablieren, denn die Vielzahl an Vorteilen überzeugt immer mehr umweltbewusste Menschen, die einen Beitrag zum Umweltschutz leisten wollen.

Wirtschaftliche und ökologische Besonderheiten durch Energiesparlampen nutzen
Der Aufbau von Energiesparlampen unterscheidet sich deutlich von dem konventioneller Glühbirnen der dazu beiträgt, von den Vorteilen der hohen Energieeffizienz zu profitieren. In der konventionellen Glühbirne wird ein Draht aus Wolfram, der sich in einer Vakuumkuppel befindet, auf rund 2.000 Grad erhitzt. Auf diese Weise kommt es zum Leuchteffekt, der bei der Energiesparlampe durch einen Leuchtstoff ersetzt wird, der sich in einer gläsernen Röhre befindet. Diese ist mehrfach gewunden und zusätzlich mit Edelgasen und Quecksilberdampf befüllt. Elektroden bringen diese dazu, eine nahezu unsichtbare Strahlung abzugeben. Die Kombination aus dieser Strahlung und dem Glühbirnen erzeugt das Licht, dass jedoch erst dann entsteht, wenn die benötigte Temperatur erreicht ist. Energiesparlampen entwickeln somit zeitverzögert ihre volle Helligkeit. Integrierte Vorschaltgeräte sind weitere wichtige Elemente. Sie sorgen dafür, dass die Spannung über die gewohnten 230 Volt hinaus gesteigert werden kann und begrenzen den Stromfluss, um die Lebensdauer der Lampe zu vergrößern.

Hoher Effizienzgrad von Energiesparlampen wiegt die Kosten auf
Der Aufbau von Energiesparlampen und die damit verbundenen ökologischen Vorteile stehen den vergleichsweise hohen Anschaffungskosten im Vergleich zu konventionellen Glühbirnen gegenüber. Überzeugt eine Energiesparlampe dadurch, dass rund 25 Prozent des erzeugten Stroms in Lichtenergie umgewandelt werden können, kommt eine herkömmliche Glühbirne lediglich auf einen fünfprozentigen Effizienzgrad. Den höheren Anschaffungskosten von Energiesparlampen steht eine längere Lebensdauer im Vergleich zu Glühbirnen gegenüber. Weist eine Glühbirne eine Lebensdauer von rund 1.000 Betriebsstunden aus, überzeugen Energiesparlampen durch eine Betriebsdauer von 6.000 bis 10.000 Stunden. Verbunden mit dem hohen Effizienzgrad von Energiesparlampen, kann der Stromverbrauch deutlich gesenkt werden. Ein schrittweiser Übergang soll der Industrie helfen, sich umzustellen. Seit Herbst 2009 dürfen keine Glühbirnen über 75 Watt mehr verkauft werden und es ist geplant, bis zum 1. September 2012 alle konventionellen Glühbirnen vom Markt genommen zu haben. Der spezielle Aufbau von Energiesparlampen trägt dazu bei, künftig europaweit rund 5 Prozent an Energie einzusparen.