Auffrischung so mancher Impfung

Manche Impfungen schützen den Menschen ein ganzes Leben lang. Bei einigen anderen muss der Mensch regelmäßig zur Auffrischung gehen.


Manche Impfungen bieten einen lebenslangen Schutz, manche muss man in regelmäßigen Abständen wieder auffrischen. Eine Übersicht, wann man welche Impfung wieder auffrischen muss, bietet der Impfpass. So hält z. B. eine Grundimmunisierung gegen Tetanus fünf bis zehn Jahren an. Eine Spritze reicht aus, um den Impfschutz zu erneuern. Treten nur geringfügige Verletzungen auf, kann man den Impfschutz alle zehn Jahre erneuern. Bei einer größeren Verletzung sollte man aber fünf Jahre nach der letzten Impfung noch einmal nachimpfen. Auch Diphtherie sollte alle sieben bis zehn Jahre wiederholt werden.

 

Den guten Start ins Leben gewährleisten
Normalerweise wird ein Säugling bereits in den ersten Lebensmonaten grundimmunisiert. Das heißt, er bekommt die Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphterie, Keuchhusten, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B und Mumps, Masern, Röteln in mehreren Schritten. Sie werden in der Regel bei der Vorsorgeuntersuchung U3 festgelegt. Die Impfung muss zwischen dem 9. und 17. Lebensjahr zusammen mit den Impfungen gegen Diphterie, Tetanus und Keuchhusten aufgefrischt werden. Anschließend alle 10 Jahre, wenn man zur Risikogruppe gehört.

Am besten bringen Sie Ihren Impfpass gelegentlich zu ihren Hausarztbesuchen mit. Der Hausarzt kann anhand der eingetragenen Daten sehr schnell feststellen, ob eine Auffrischung Ihres Impfschutzes notwenig ist.