Augenbrauenlifting - direkt oder indirekt möglich

Schon in jungen Jahren kann es zum Absinken der Augenbrauen kommen, weil Bindegewebe und Haut an Elastizität verlieren. Durch ein Augenbrauenlifting kann diese Erschlaffung aber beseitigt werden


Schon in jungen Jahren kann es zum Absinken der Augenbrauen kommen, weil Bindegewebe und Haut an Elastizität verlieren. Es bildet sich ein Hautüberschuss, der auf die Augenlider drückt und dem Gesicht einen müden Eindruck verleiht. Durch unwillkürliches Stirnhochziehen entstehen so Querfalten. Verschiedene Verfahren können - je nach Grad der Absenkung und gewünschtem Ergebnis - zur Anwendung kommen.
 

  • Verschiedene Operationsmethoden Das einfachste Verfahren der Augenbrauenkorrektur liegt darin, überschüssige Haut direkt über der Augenbraue zu entfernen. Diese Methode wird auch direktes Augenbrauenlifting genannt. Der Schnitt wird am oberen Augenbrauenrand gesetzt. Weil Männer naturgemäß über buschigere Augenbrauen verfügen, sind sie die idealen Kandidaten für dieses Verfahren. Der große Vorteil dieser Methode liegt in der Zuverlässigkeit und den damit verbundenen niedrigen Risiken. Bei einer anderen Methode zur direkten Korrektur, die vorzugsweise bei Frauen Anwendung findet, wird der Schnitt im Bereich der Schläfenbehaarung gesetzt. Auch hier wird überschüssige Haut entfernt. Der hebende Effekt kann dadurch ergänzt werden, dass versenkte Aufhängenähte mit längerfristiger Wirkung angebracht werden, die das Modellieren positiv unterstützen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Narben sind versteckt. Der Nachteil ist eine geringere Vorhersagbarkeit, aufgrund derer hierbei häufig operativ „überkorrigiert“ wird.
  •  Indirektes Augenbrauenlifting Bei von vornherein tiefliegenden Augenbrauen ist das aufwendigere Verfahren des Stirnlifts angebracht, auch wenn sich bereits klare Stirnfalten ausgebildet haben. Dieses Verfahren wird empfohlen, wenn bei einem geplanten Facelift die untere Hälfte des Gesichtes stark von der oberen abweichen würde. Endoskopische oder offene Techniken sind die Verfahren, durch die die gesamte Stirn angehoben und die Faltenbildung gemildert wird. Der endoskopische Stirnlift wird Patienten angeraten, die über einen tiefen bis normalen Haaransatz an der Stirn verfügen. Der offene Schnitt ist geeignet für Patienten mit hohem Stirnhaaransatz.
  • Betäubung, Klinikaufenthalt, Risiken Je nach angewandtem Operationsverfahren bietet sich eine örtliche Betäubung oder auch eine Vollnarkose an. Die richtige Wahl ist im Beratungsgespräch zu klären. Kleinere Eingriffe sind ambulant möglich. Hierbei verbleibt der Patient für eine kürzere Überwachungszeit in der Klinik und kann anschließend nach Hause gehen.
  • In den Tagen nach dem Eingriff kann es zu Blutergüssen kommen, die jedoch nach ein bis zwei Wochen wieder verschwunden sind. Ein Spannungsgefühl in der Stirn und in den Augenlidern ist in den ersten beiden Wochen ebenso zu erwarten, wie eine leichte Schwellung. Manchmal können bei Schnitten im Haar auch einzelne Haare ausfallen, die jedoch innerhalb der folgenden Monate wieder nachwachsen. Gelegentlich treten auch Taubheitsgefühle im Kopfhaarbereich auf, die sich in den folgenden Monaten zurückbilden.
  • Das Augenbrauenlifting stellt eine relativ neue Variante im Bereich des Faceliftings dar, erfreut sich aber zunehmender Beliebtheit, zumal die Kosten für eine Operation vergleichsweise niedrig ausfallen. Dennoch ist die Behandlung und Beratung durch einen etablierten Fachmann unabdingbar. Wir helfen Ihnen kostenfrei und unverbindlich, Kontakt mit den renommiertesten Ärzten in Ihrer Region aufzunehmen.

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