Augentraining - Entspannungsübungen für die Augen

Mit einem Augentraining können müde und überanstrengte Augen entspannt werden. Mit diesem Training soll der Ziliarmuskel und die Zusammenarbeit zwischen Auge und Sehzentrum des Gehirns verbessert werden


Die heutigen Berufsbilder und besonders die private wie berufliche Bildschirmarbeit konfrontiert viele Menschen mit einer Sehschwäche. Die sich verschlechternde Sehkraft erfordert den Gang zum Augenarzt. Benötigt man eine Sehhilfe, hat man zwar die Auswahl zwischen Brille und Kontaktlinsen, doch mit den Jahren kann die Sehkraft immer weiter nachlassen und das Hilfsmittel muss verstärkt werden.

 

Verschlechterung bei Kurzsichtigkeit

Besonders häufig tritt die Verschlechterung bei einer Kurzsichtigkeit auf. Die tägliche Belastung sollte durch ein Augentraining ausgeglichen und angestrengte Augen so entspannt werden. Denn auch Kopfschmerzen und Ermüdungserscheinungen können aus Überbeanspruchung resultieren. Das Augentraining soll den Ziliarmuskel sowie die Zusammenarbeit zwischen Auge und Sehzentrum des Gehirns verbessern. Das Augentraining beginnt mit einer allgemeinen Entspannungsübung, um den Körper für Reize von außen und innen vorzubereiten.

Durchführung

Beim aufrechten Stehen werden die Beine leicht gegrätscht und der Oberkörper von der Hüfte an abwechselnd nach rechts und links gedreht. Nach einigen Drehungen kommen die Augen zum Einsatz. Beim Visualisieren fixiert man einen wahllosen Gegenstand, der sich im Raum befindet. Der Blick ruht auf dem Gegenstand bis Form und Farbe im Gehirn gespeichert sind. Ist der Gegenstand bewußt wahrgenommen, schließt man die Augen und führt ihn sich bei einem beruhigenden Ein- und Ausatmen wieder vor das „innere Auge“. Diese Übung kann auch mit Phantasie-Bildern erreicht werden. Besonders kurzsichtige Menschen sollten sich hierbei weite Landschaften vorstellen und jedes Detail fokussieren. Diese Übungen sollten mehrmals täglich durchgeführt werden.

Palmieren

Eine weitere Entspannungsübung für das Auge ist das Palmieren. Man legt die leicht gewölbte Hand auf das Auge und konzentriert sich ca. zehn Minuten auf die schwarze Fläche. Die Finger liegen dabei auf der oberen Hälfte der Stirn und der kleine Finger schließt mit dem Nasenrücken ab.

Akkomodieren

Das Akkomodieren trainiert die Scharfsicht. Hierbei wird z.B. das linke Auge mit der rechten Hand abgedeckt und die linke Hand ausgestreckt vor das rechte Auge gehalten. Ein Punkt auf der Handfläche wird fixiert und der Arm bewegt sich langsam zum Auge hin und vom Auge weg. Der Punkt muss bei jeder Entfernung so lange betrachtet werden, bis die Schärfe sich eingestellt hat.

 

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