Ausrüstung beim Kitesurfen - das benötigt man

Die Ausrüstung beim Kitesurfen besteht aus verschiedenen Teilen und sollte immer an das Körpergewicht und an das Können des Kitesurfers angepasst werden.


Zu Popularität kam das Kitsurfen erst 1996 auf Hawai. Inzwischen wird die beliebte Wassersportart von (geschätzten) 500.000 Kitern weltweit betrieben. Zur Ausrüstung beim Kitesurfen gehören Kite und Kiteboard. Beides ist in vielen verschiedenen Ausführungen (auch als komplettes Set) erhältlich und nicht ganz billig. Die günstigere Alternative zum Kauf, ist das Ausleihen einer Ausrüstung. Wer ausleihen will, benötigt jedoch oft einen Nachweis über eine (professionelle) Kitesurf-Ausbildung.

Kitesurf-Ausbildung
Die Kitesurf-Ausbildung ist nicht nur für das Ausleihen einer Ausrüstung von Vorteil, sie ist sinnvoll um die Gefahren, die diese Sportart mit sich bringt, einzuschätzen und um (Anfänger-) Fehler zu vermeiden. Anfängerkurse werden oft mit einer Lehrgangsdauer von acht bis zwölf Stunden angeboten. Wer dann weiter machen möchte, hat die Möglichkeit in einer umfangreicheren Ausbildung einen Kitesurfing-Pass (oder eine Lizenz) zu erwerben.

Was braucht man?
Die Ausrüstung beim Kitesurfen besteht aus mehreren verschiedenen Teilen. Benötigt werden Kite (der Drachen) und Kiteboard, Trapez und Lenkstange (mit Steuerungs- und Sicherheitsleinen). Kites werden in verschiedenen Varianten angeboten: Soft- oder Tubekites, C-Kites, Bow-, Hybrid- und Delta-Kites. Der Drachen kann eine Größe von bis zu zwanzig Quadratmetern haben: Kites mit einer Größe zwischen neun und zwölf Quadratmetern. Ein Grundsatz zur Größe: starker Wind = kleiner Drachen (auch Anfänger sollten immer einen kleinen Kite wählen). Gute Eigenschaften für Anfänger und einen Start aus dem Wasser haben Delta-Kites. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Ausrüstung beim Kitesurfen ist das Board. Kiteboards sind, wie die auch die Kites, in verschiedenen Größen (von etwa 120 bis 180 Zentimetern) erhältlich. Anfänger sollten ein langes Board benutzen, denn kürzere Boards sind schwieriger zu fahren und sollten daher nur von Fortgeschrittenen genutzt werden.