Auswirkungen Rauchen: Hautalterung durch Nikotin

Auswirkungen Rauchen: Nikotin lässt die Haut schneller altern und weniger frisch aussehen. Das dürfte kein Novum sein. Doch wie genau laufen diese Prozesse ab? Informationen rund ums Thema Haut.


Die Haut starker Raucher scheint frühzeitig zu altern, meist haben Raucher eine fahle Hautfarbe und vermehrt Falten ausgebildet. Noch ist nicht geklärt, wie viel Prozent das Rauchen an der extrinsischen Hautalterung einnimmt, O´Haare et al. (1999) sieht hier einen Anteil von 6 %, während andere Forscher den Anteil höher einstufen. Nikotin hat eine vasoaktive Wirkung, die Versorgung der Hautschichten wird dabei reduziert. Die mit dem Rauchen aufgenommenen oxidativen Moleküle schädigen alle biologischen Makromoleküle.

 

Auswirkungen Rauchen: Nikotinkonsum schädigt den gesamten Organismus

Der Rauch einer Zigarette setzt ein Drittel des Nikotins im Tabak frei, daneben sind noch 400 andere Substanzen im Rauch enthalten, wie beispielsweise Kohlenwasserstoffe, Benzol, Formaldehyd, Cadmium und andere Schwermetalle. Kohlenmonoxid trägt durch die Blockierung der Sauerstoffbindung des Hämoglobins (Blutfarbstoff) zur Verminderung der Sauerstoffversorgung der Haut und aller Gewebe bei. Neben den Schäden des Blut- und Gefäßsystems, des Immunsystems und des Zellstoffwechsels kommt es zu einer Schädigung des Kollagenstoffwechsels, die das Hautbild drastisch beeinflusst. Der Tabakkonsum verändert die Eigenschaften des Blutes, dessen Resultate eine Verengung der Gefäße (Vasokonstriktion) und Schäden des Epithels der Gefäßwände sind. Davon sind unter anderem die Wundheilungsprozesse betroffen. Langjährige Raucher haben eine deutlich höhere Wundheilungszeit und es kommt eher zur Narbenbildung, als bei Nichtrauchern.