Ayurvedamassage: Mit Ölen zu mehr Wohlbefinden

Eine Ayurvedamassage bewirkt nicht nur Entspannung und Wohlbefinden, sondern therapiert sogar körperliche Gebrechen.


Ayurveda – das Wissen vom Leben – hat im Indien vor 3.000 Jahren seinen Ursprung. Aber nicht nur im Erfinderland spielt die stetige Weiterentwicklung von Körper und Geist eine wichtige Rolle. Sinn und Zweck einer ayurvedischen Lebensweise ist es ein langes, gesundes und glückliches Leben zu führen. Leider führen oft innere und äußere Umstände dazu, dass das seelische oder körperliche Gleichgewicht aus der Balance gerät. Hier kennt Ayurveda zahlreiche Methoden, diese Harmonie wiederherzustellen.

Sich Zeit nehmen
Kaum jemand von uns hat noch die Zeit für einen feucht-fröhlichen Freundinnenabend, eine ausgiebige Shoppingtour oder den Genuss eines guten Buchs. Arbeit, Verpflichtungen und die alltäglichen Notwendigkeiten scheinen immer wichtiger zu werden und mehr und mehr Platz in unserem Leben einzunehmen. Genau hier setzt Ayurveda an. Nach der eigentlichen Massage ist es unerlässlich, ein langes Schaumbad zu nehmen, einen längeren Spaziergang durch die Natur zu unternehmen oder sich einfach eine längere Ruhephase zu gönnen, um die vielfältigen Wirkungen der Massage nicht sofort wieder aufzuheben.

Die Marma-Punkte
Die sogenannten Marma-Punkte spielen eine große Rolle bei der Ayurvedamassage. Dabei handelt es sich um Bereiche an unserem Körper, die besonders empfindlich sind. Grund für diese außergewöhnliche Sensitivität ist, dass sich hier Schnittstellen von Nerven, Organen, Haut oder Blut befinden. Die auch als Lebens- oder Reflexpunkte bekannten Bereiche können sowohl heilen als auch großen Schaden zufügen. Werden sie verletzt, ruft das teils lebensbedrohliche Verletzungen oder Erkrankungen hervor. Dieses Wissen wird in einigen Kampfsportarten genutzt. Werden die Marma-Punkte jedoch sanft massiert, kann das der Gesundheit sehr förderlich sein. Nicht umsonst bezeichnet man sie auch als „Sitz des Lebens“.

Abhyanga-Öl-Massage
Die tägliche Massage unter der Verwendung verschiedenster Öle ist ein wesentlicher Bestandteil der
ayurvedischen Lebenweise. Ob man sich dabei selbst massiert oder die sanften Berührungen vom Partner ausführen lässt, ist völlig egal. Wollen auch Sie eine solche Massage selbst einmal ausprobieren, dürfen Sie ausschließlich warme Öle – beispielsweise Sesam- oder Olivenöl – verwenden. Dieses verteilen Sie auf der ganzen Haut und arbeiten es langsam ein. Auch die Fußsohlen und Haarwurzeln dürfen nicht vergessen werden.
Ideal ist es natürlich, wenn Sie eine Ayurvedamassage von einem Profi durchführen lassen, denn dieser kennt auch die heilenden Marma-Punkte. Dann kommen sie auch in den Genuss der zahlreichen Wirkungen. So wird man mit einer gesunden und leuchtenden Haut belohnt, die prall und voller Feuchtigkeit ist. Daneben wird die Hautzirkulation verbessert, das Nervensystem wird gestärkt und auch die Verdauung erhält positive Impulse.