Neun Monate wird das Baby im Bauch herum getragen. Mütter verzichten während der Schwangerschaft auf vieles. Ihr Leben verändert sich schon während dieser Zeit. Wenn dann der Tag des errechneten Geburtstermins da ist, ist die nervliche Anspannung am größten. Doch auch die Freude steigt kontinuierlich. Trotzdem ist die Geburt nicht nur eine körperliche, sondern auch eine psychische Anstrengung für jede Frau.
Baby Gesundheit
Geht alles gut? Wurden die richtigen medizinischen Entscheidungen getroffen, damit die Geburt ohne Komplikationen verläuft und, wohl die wichtigste Frage, ist das Baby gesund. Wenn dann alles gut verlaufen ist, dürfen Mutter und Kind in der Regel nach wenigen Tagen das Krankenhaus verlassen. Haben Sie sich für eine Hausgeburt entschieden, bietet die vertraute Umgebung des Eigenheims natürlich ideale Ruhe, um sich von den Strapazen der Geburt zu erholen. Doch bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung: In einer Geburtsklinik haben Sie im Falle von Komplikationen bei der Geburt die besten Möglichkeiten auf ideale Versorgung. So schön und harmonisch eine Hausgeburt auch verlaufen kann, geht etwas schief, kann der Weg in die nächste Klinik den Verlust von wertvoller Zeit bedeuten.
Zuhause angekommen
Ist allerdings alles gut gelaufen, sollten Mutter und Kind so schnell es die gesundheitliche Situation erlaubt nach Hause gehen. Die Geburt eines Kindes läutet eine massive Lebensumstellung für die Eltern ein. Ab nun heißt es rund um die Uhr Windeln wechseln, stillen, das Baby in den Schlaf wiegen und sonst für alle belange des Säuglings jederzeit verfügbar zu sein.
Der Verzicht auf ein Eigenleben zu Gunsten des Babys ist für die meisten Eltern ein geringes Opfer. Dennoch sollte man darauf achten, dass trotz der Geburt des Sprösslings die eigenen Belange nicht zu kurz kommen. Ideal ist es daher, wenn sich die Partner in der Betreuung des Säuglings gegenseitig abwechseln, so dass es beiden möglich ist, zumindest ein paar Stunden am Tag jenseits des ganzen Babyrummels zu verbringen.
Lassen Sie sich Zeit
Um mit der völlig neuen Situation zu recht zu kommen und diese zur Alltagsrutine werden zu lassen, benötigen Eltern Zeit. Gerade dann, wenn es das erste Kind ist. Lassen Sie sich nicht durch zu viele sicherlich gutgemeinte Ratschläge aus dem Verwandten- oder Freundeskreis verunsichern. Der Umgang und die Erziehung Ihres Kindes sind alleinig Ihre Angelegenheit. Wenn Sie sich einer Problematik nicht gewachsen fühlen, können Sie sich gerne Ratschläge und Anregungen holen. Hier bietet sich entweder das Internet oder Fachliteratur an. Besonders besorgte Eltern tauschen sich gerne in Babyforen aus.
Generell gilt, Sie wachsen mit Ihren Aufgaben und auch wenn die Pflege, Babynahrung und Erziehung eines Babys oder später auch Kleinkindes keine leicht zunehmende Angelegenheit ist, ist die Liebe zu Ihrem Kind stets der beste Berater, auf Anhieb das Richtige zu tun.