Die Haut bei Babys ist ein noch äußerst empfindliches Organ, das viel Pflege bedarf. Sie ist noch lange nicht vollständig entwickelt, um ihre Schutzfunktion gegen Umwelteinflüsse so wahrzunehmen, wie sie es bei Erwachsenen kann. Noch ist sie fünf mal dünner, als die eines Erwachsenen und ist in den ersten Wochen bis Monaten nicht in der Lage selbsttätig die Temperatur zu regulieren, durch beispielweise das Schwitzen. Eigenschutzvorrichtungen, die das Neugeborene vor Sonnenbrand oder Erfrierungen schützen würden, besitzt die Haut noch nicht, weshalb das Kind komplett auf seine Eltern angewiesen ist.
Baby Creme: Feuchtigkeitspflege
Ein ganz wichtiger Punkt in der Hautpflege eines Babys ist eine ausreichende Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit. Noch kann die Haut sehr schnell austrocknen und schuppen, gerade wenn es kälter ist, neigt sie umso stärker zu Trockenheit. Jedoch heißt es nicht, dass man Babyhaut grundsätzlich täglich eincremen sollte. Sie besitzt trotz ihrer Empfindlichkeit eine gute Selbstregulation, was den Feuchtigkeitshaushalt angeht. Bei sehr empfindlicher Babyhaut oder bei Kälte oder extrem trockener Luft, cremt man jedoch öfter als normal. Wichtig ist, dass die Baby Creme am besten auf der Basis von Pflanzenölen hergestellt ist und keinerlei künstlicher Aroma-, Farb-, Parfüm- oder Konservierungsstoffe enthält, oder gar auf Paraffinöl-Basis hergestellt wurde. Daher sind reine Pflanzenöle oft am besten.
Sonnenschutz
Geraden dem Sommer hat zarte Babyhaut etwa ein Jahr lang nichts entgegen zu setzen. Noch bildet sie nämlich noch kein ausreichenden eigenen Sonnenschutz und die Gefahr eines Sonnenbrandes ist sehr hoch. In die pralle Sonne sollte man das Kind daher im ersten Jahr, egal zu welcher Jahreszeit, gar nicht legen, sondern immer bekleidet im Schatten lassen. Es wird für den Sommer empfohlen einen Babysonnenschutz mit dem Lichtschutzfaktor 30 aufzutragen, bevor man sich nach draußen begibt. Die Mittagssonne sollte auch ab dem ersten Lebensjahr gemieden werden.
Massage und Entspannung
Ein weiterer Punkt beim Eincremen ist abgesehen von der Pflege, der Aspekt des Körperkontaktes und der Massage. Jeder von uns weiß, wie entspannend eine Massage und Streicheleinheiten sind. Das gleiche empfinden auch Babys, wenn sie eingecremt werden. Es gibt ihnen ein Gefühl der Geborgenheit und Gelassenheit, wenn sie Körperkontakt zu den Eltern haben und es gleichzeitig mit einer entspannenden Massage verbunden wird. Auch den Eltern tut es ausgesprochen gut, sich auf diese Weise mit dem Baby zu beschäftigen. Am besten man testet einfach ausn welchen sanften Druck, das Baby am liebsten mag. Das Massieren erfolgt einfach im Uhrzeigersinn mit den Fingerspitzen am ganzen Körper, außer im Gesicht.