Baby Kuscheltier: Lebenslange Freunde

Später ist es vielleicht der Lehrer oder der Popstar, mit dem sich das Kind identifiziert. Als Baby dient dazu das Baby Kuscheltier.


Ob Schmusetuch oder Kuscheltier – Kinder brauchen einen Begleiter, der sie auch in schwierigen Zeiten tröstet und ihnen Liebe schenkt. Viele Kinder haben richtige Kuscheltierparadiese, ein Sammelsurium aus Bären, Elefanten, Giraffen und Co., aber eines ist immer dabei, das sich zum Lieblings-Stofftier mausert. Fortan wird es überall hin mitgenommen, verliert Augen, wird dreckig und immer hässlicher. Aber in den Augen des Kindes ist es noch genauso schön wie am ersten Tag.

Jahrelange Freundschaft

  • Es gibt sogar bereits ein Wort für jene Kuscheltiere, die jahrelang in Betten geschlafen haben, in Autos mitgefahren sind, in Arztpraxen mitgewartet haben oder auf dem Regalbrett über dem Schreibtisch gesessen haben: Sie sind abgeliebt. Nach Jahren im Besitz des Kindes kann man manchmal nicht mal mehr die Tierrasse erkennen, Elefanten und Schildkröte sehen sich nun sehr ähnlich. Aber warum spielt das Baby Kuscheltier so eine wichtige Rolle im Leben des Kindes?
  • Kuscheltiere vermitteln Geborgenheit, Sicherheit und eine große Portion Liebe. Sei sind wunderbar weich und eignen sich hervorragend zum Anschmiegen, Einschlafen oder in den Arm nehmen. Kinder lieben Berührungen, aber wenn Mama mal nicht in der Nähe ist, können Stofftiere Ersatz-Kuscheleinheiten spenden. Auch der Geruch ist nicht unwichtig: Das Fell nimmt den Geruch der Eltern und von einem selbst an und verstärkt somit die Bindung zu Mama und Papa. Das Baby Kuscheltier wird zum Freund, Vertrauten, Beschützer. Geht es einmal verloren, ist das Drama groß. Gehen Sie gemeinsam auf die Suche, denn das Lieblingstier kann nicht einfach durch ein neues ersetzt werden.

Kuschelfreunde auch für Allergiker?

  • Babys haben noch kein vollständig ausgebildetes Immunsystem und sind daher besonders anfällig für jegliche Art von Keimen und Allergenen. Besonders wenn Ihr Kind schon bekannte Probleme mit den Atemwegen oder Neurodermitis hat, sollten Sie besonders auf die Hygiene achten. Hauptproblem bei Kuscheltieren sind Hausstaubmilben, die alle Umgebungen mögen, die voller Hautschuppen sind und dazu gehören neben Bettwäsche und Teppichen eben auch das Stofftier. 
  • Hinzu kommt, dass das feuchtwarme Klima im Fell der Kuscheltiere die Vermehrung der Spinnentiere unterstützt. Um Milben wieder loszuwerden, gibt es drei Möglichkeiten. Sie können sie in einer Plastiktüte verschlossen, in das Gefrierfach legen oder auch bei 60 Grad waschen, so werden sie abgetötet. Alternativ kann man die Tiere mit Niembaumsamenöl-Extrakt besprühen, der ist für Babys und Kleinkinder unbedenklich.

Das erste Kuscheltier für Ihr Kind

  • Schon kurz nach der Geburt können Sie Ihrem Kind ein Stofftier schenken. Bei der Auswahl müssen Sie aber auf die Kindersicherheit achten. So sollte es keine leicht ablösbaren Teile haben, die abgerissen und verschluckt werden könnten. Statt aufgenähter Augen sind aufgestickte oder aufgedruckte Augen besser. 
  • Auch Schadstoffe sollten nicht enthalten sein, da die Kinder auf dem Tier herumkauen. Investieren Sie ein wenig Geld und kaufen sie nur Kuscheltiere aus natürlichen Materialien, die auch bequem gewaschen werden können.