Baby Lernprozesse - Wie Sie Ihr Kind richtig unterstützen

Ab dem Tag seiner Geburt lernt ein Baby ständig. Dies ist die wichtigste Grundlage dafür, damit aus dem hilflosen Winzling eines Tages ein selbstständiger und erfolgreicher Mensche wird, der sich seine Wünsche und Träume erfüllen kann. Genau das wünschen sich die meisten Eltern für ihr Kind. Daher sind die Sinne eines Babys sehr empfindsam. Das ist wichtig, damit es seine Umgebung entdecken und erkunden kann.


Doch diese Sensibilität birgt auch die Gefahr der Reizüberflutung. Seien Sie daher sehr sorgsam im Umgang mit ihrem Neugeborenen. Helfen Sie ihm, seine Umwelt zu begreifen und unterstützen Sie Ihr Baby und seine Baby Lernprozesse. Nehme Sie im die Angst vor unbekanntem und vermitteln Sie ihm Ihren Schutz. Damit legen Sie wichtige Grundsteine dafür, dass Ihr Baby zu einem glücklichen Menschen heranwächst. 

Startschuss ins Leben

  • Denn Sie sollten wissen: In den ersten zwei Jahren wächst Ihr Baby so schnell heran, wie in keinem anderen Abschnitt seines Lebens. Wenn Sie Ihr Baby und seine Baby Lernprozesse fördern, helfen Sie damit den Synapsen im Gehirn des Babys bei der Entwicklung. Je besser Sie Ihr Kind in dieser Phase unterstützen, desto höher ist die Auffassungsgabe. 
  • Gerade in der Schule kann diese Eigenschaft später helfen, komplizierte Formeln oder auch mathematische Zusammenhänge besser zu verstehen. Sie fördern aber auch einen weiteren wichtigen Aspekt für das Glück Ihres Kindes: Die Freude am Leben an sich. Babys, die daher in den ersten zwei Lebensjahren viel Aufmerksamkeit bekommen haben, erleiden als Erwachsene deutlich weniger Depressionen als solche, die von ihren Eltern nicht so reich mit Aufmerksamkeit beschenkt wurden. Es ist daher wichtig, dass Sie sich gerade in dieser Zeit sehr viel und ausgiebig mit Ihrem Sprössling beschäftigen. 

Sprechen, Singen, Lachen

  • Diese Effekte erzielen Sie in erster Linie durch Kommunikation. Sprechen Sie mit Ihrem Kind und schauen Sie ihm so oft es geht, in die Augen. Denn gerade der visuelle Kontakt ist für das Kleinkind in dieser Zeit sehr wichtig. Gerade durch das viele Reden mit dem Kind, wird die Sprachbildung Ihres Babys angeregt. 
  • Singen Sie Ihrem Baby auch ruhig mal ein Lied vor. Musikalität ist dabei nicht so wichtig, Sie können es also gelassen sehen, wenn Sie einige Töne verhauen. Es muss auch nicht immer zum Einschlafen sein. Singen Sie, was das Zeug hält. Denn durch den Gesang vermitteln Sie positive Emotionen. Diese werden von Ihrem Baby aufgenommen und als angenehm empfunden. Dies fördert wiederum das emotionale Bewusstsein Ihres Kindes. 
  • Wenn Ihr Baby weint, sollten Sie sich um es kümmern. Nehmen Sie Ihren Sprössling auf den Arm und trösten Sie Ihr Kind. Sie verhätscheln es damit nicht, sondern geben ihm Geborgenheit und vermitteln Sicherheit. Babys, die wissen, dass sie von ihren Eltern umsorgt werden, können schneller und besser lernen. Jegliche Fürsorge in frühen Jahren fördert damit die Eigenständigkeit in späteren Jahren. Denn nur Menschen, die in der Lage sind, zu lernen, können ihr Leben auch erfolgreich gestalten. 
  • Schauen Sie ruhig mit Ihrem Baby geeignete Bücher mit bunten Bildern an. Erzählen Sie eine Geschichte dazu und versuchen Sie diese, anhand Ihrer Stimme, so lebendig wie möglich zu gestalten. Sie werden es am Lächeln Ihres Babys merken, wenn ihm eine Geschichte besonders viel Freude bereitet. Entdecken Sie neue Dinge gemeinsam und erweitern Sie damit die Erlebniswelt Ihres Kindes kontinuierlich. 

Vertrauensbildende Maßnahmen

  • Manchmal wird Ihr Baby Ihren Schutz brauchen, um sich nicht vor den neuen Bekanntschaften mit fremden Dingen aus seiner Umwelt zu ängstigen. Wechseln Sie daher auch öfters mal den Ort, besuchen Sie Freunde oder gehen Sie gemeinsam in den Park. Je mehr dieser neuen Erfahrungen Sie gemeinsam machen, desto vertrauter und stärker wird die Bindung Ihres Babys an Sie.