Ein Babybalkon soll sowohl der jungen Mutter als auch dem Baby zu stressfreien Nächten verhelfen. Aber wie soll das möglich sein? Jede junge Mutter weiß, dass in den ersten Wochen das Baby mehrmals in der Nacht wach wird. Sei es, dass es Hunger hat oder aber dass es einfach nur Trost braucht. Mit solch einem Bettzusatz muss die Mutter nicht mehr jedes Mal aufstehen, um das Baby zu beruhigen. Es reicht einfach, das Baby zu berühren und schon beruhigen sich auch die meisten Säuglinge schnell wieder.
Vorteile des Bettanbaus
Mit dem Babybalkon kann das Baby nachts versorgt werden, ohne dass man jedes Mal gleich aufstehen muss. Durch das ständige Aufstehen der Mutter ist eine Übermüdung im Laufe der Zeit die Folge, denn der Körper wird immer wieder komplett aus seinem Schlafrhythmus gerissen. Mit dem Babybalkon ist man sofort bei seinem Baby und kann es entweder stillen oder einfach nur beruhigen. Das Baby beruhigt sich einfach schneller, denn es weiß instinktiv, dass die Mutter ganz in der Nähe ist. Viele stillende Mütter berichten, dass sie so beim Stillen sogar sehr oft wieder einschlafen. Das montierbare Babybett kann über einen längeren Zeitraum genutzt werden, sodass auch Kinder, die im Zahnalter sind, noch ganz nah bei der Mutter liegen können und somit einfach die Nacht durchstehen. Der Babybalkon passt sich jedem Bett in der Höhe an, denn er wird mit der offenen Seite direkt an das Elternbett montiert, ohne dies dabei zu beschädigen. Durch die schnelle Montage kann das Babybett mitgenommen werden, denn in nur wenigen Minuten ist es an jedes beliebige Bett zu montieren.
Nachteile eines Babybalkon
Obwohl es in den ersten Wochen für ein Baby und auch für die Mutter bestimmt sehr angenehm ist, dass jederzeit die Nähe des anderen gespürt werden kann, birgt solch ein Babybalkon natürlich auch gewisse Nachteile. Wenn das Kind über das erste Jahr hinaus immer noch im Babybalkon bei den Eltern schläft, wird es selbstverständlich sehr schwierig, dem Kind diesen Umstand wieder abzugewöhnen. Selbst Kinderärzte sind der Meinung, dass schon ganz kleine Kinder ihren eigenen Bereich brauchen, um zur Ruhe zu kommen. Und dazu gehört nun mal ein eigenes Bett und mit Sicherheit auch ein eigenes Zimmer. Babys gewöhnen sich sonst zu schnell an die immer verfügbare Mutter und werden so deutlich länger Probleme haben alleine zu schlafen. Dies kann für die Entwicklung des Kindes nachteilig sein. Aber auch für die Eltern ist es irgendwann störend: es besteht keine Zweisamkeit mehr für das Paar, denn immer ist das Kind zugegen.