Sie haben noch nie von einem Babykosterwärmer gehört? Vielleicht sollten Sie über eine Anschaffung nachdenken: Ein solches Gerät ist sinnvoll, um Gläschenkost und abgepumpte Muttermilch zu erwärmen.
Schonend warm
Natürlich kann man den Babybrei oder die Muttermilch auch im Wasserbad im Topf oder in der Mikrowelle erwärmen. Doch Ersteres ist recht aufwändig und zudem recht langsam. Das Aufwärmen in der Mikrowelle geht dagegen zwar sehr schnell, ist jedoch längst nicht so schonend wie das Heißmachen im Babykosterwärmer.
Worauf achten?
Bei einem solchen Erwärmer wird Wasser bis zur Höhe des Gläschens gefüllt, denn nur dort wo sich Wasser befindet, kann auch das Gläschen erwärmt werden. Bevor man die Mahlzeit jedoch dem Baby serviert, sollte man unbedingt umrühren, sodass alles gleichmäßig warm ist. Ein solcher Babykosterwärmer ist nicht für gefrorene Gläschen geeignet, besser ist es die Gläser früh herauszustellen und so sanft auftauen zu lassen. Bei dem Kauf sollte man darauf achten, dass der Babykosterwärmer für alle gängigen Fläschchen und Gläschen geeignet ist. Zudem sollte er leicht zu reinigen sein. Der Preis kann stark variieren, er liegt etwa zwischen zehn und 60 Euro. Doch Achtung: Bei schlechten Geräten dauert es immer noch um die zehn Minuten bis das Fläschchen tatsächlich warm genug ist. Praktisch ist, wenn das Gerät mit einem Signalton ausgerüstet ist, wenn das Fläschchen oder der Brei warm genug ist, sowie wenn ein Liftarm dafür sorgt, dass man die warme Flasche einfach entnehmen kann.
Absolut notwendig?
Generell ist ein Babykosterwärmer natürlich nicht unbedingt notwendig. Wenn man für das Baby selber kocht, kann man das Essen so direkt servieren. Muss man jedoch regelmäßig Milch oder Brei erwärmen, ist ein solches Gerät durchaus sinnvoll. Zum Einen spart es Energie, zum Anderen ist das Aufwärmen so weit weniger aufwändig. Übrigens: Wer oft mit seinem Kind für längere Touren im Auto unterwegs ist, kann sich sogar einen Babykosterwärmer für das Auto zulegen.