Babynamen - Wie soll es denn heißen?

Neben den aktuellen Modeerscheinungen sind es vor allem soziale und familiäre Faktoren der Eltern, die Einfluss auf die Auswahl der Babynamen ausüben.


Der Vorname eines Menschen übernimmt in unserer Gesellschaft eine wichtige Aufgabe. Im Gegensatz zum Familiennamen steht er für eine einzelne individuelle Person. So ist es nicht verwunderlich, das die Namensgebung eine zentrale Frage während der Schwangerschaft bildet. Meistens beginnen die ersten, noch hypothetischen Überlegungen bereits bevor man das Geschlecht des Babys kennt. Neben den aktuellen Modeerscheinungen sind es vor allem soziale und familiäre Faktoren der Eltern, die bei der Namenssuche Einfluss ausüben.

Babynamen: Die neuesten Tendenzen
Wie in vielen anderen Bereichen, so beeinflusst auch in der Namensgebung, die amerikanische Kultur unsere Gesellschaft. Während früher vor allem Namen christlicher oder deutscher Herkunft bevorzugt wurden, wie zum Beispiel Christian, Ruth oder Johannes, werden heute immer mehr anglophone Namen vergeben. Diese sind zum Beispiel Mike, Jennifer oder Kevin. Eine weitere moderne Erscheinung in der Namensgebung ist der häufige Gebrauch von Doppel- oder gar Mehrfachnamen. Ein starker Trend ist auch unter den Namen mit symbolischer Bedeutung zu verbuchen. Diese wären zum Beispiel „Flower“ (englisch für Blume) oder „Joy“ (englisch für Freude). Häufig werden auch Namen von Persönlichkeiten aus den Bereichen Film und Fernsehen sowie Musik vergeben.

Methoden zur Erleichterung der Namensgebung
Der Vorname eines Kindes begleitet dieses ein Leben lang. Deswegen sollte die Wahl des Namens gut überlegt sein. Meistens entstehen bei dieser Entscheidung verschiedene Probleme, vor allem, weil die Auswahl eines Namens zwischen zahlreichen anderen Favoriten schwer fällt. Zur Hilfe kann man hier eine Liste anfertigen und durch das Ausschlussprinzip nach und nach mehr Namen entfernen und somit die Entscheidung erleichtern. Eine ebenfalls beliebte Methode ist das Zurateziehen von Namensbüchern. Diese beinhalten die beliebtesten und geläufigsten Namen und können so zahlreiche Anregungen liefern. Weiterhin besteht auch die Möglichkeit eine Beratungsstelle, die sich auf die Unterstützung werdender Eltern in der Namensentscheidung spezialisiert hat, aufzusuchen.

Gesetzliche Einschränkungen, die man beachten muss
In Deutschland können Babynamen nicht nach Belieben gewählt werden, sondern müssen sich an bestimmte Grundsätze halten. Folgende Regelungen müssen im Rahmen der Namensgebung beachtet werden:

  • Der Vorname muss als solcher zu erkennen sein.
  • Der Vorname muss eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen sein, Ausnahmen bestehen bei etablierten Namen wie zum Beispiel Sascha.
  • Der Vorname darf dem Wohl des Kindes nicht schaden und keine Assoziationen des Lächerlichen oder Boshaftigen hervorrufen, wie zum Beispiel Judas.

Abschließend kann man sagen, dass die Entscheidung der Namensgebung gut überlegt sein sollte, da auf diesem Gebiet zahlreiche Unwägbarkeiten lauern. So muss man beispielsweise bedenken, dass beliebte Namen häufig vergeben werden und es so in der Schule zu Verwechslungen kommen könnte.