Windelnwechseln hört sich leichter an als es ist. Allerdings ist es auch kein Akt der Unmöglichkeit und leichter, als viele Menschen denken. Vor allen Dingen die Papa-Fraktion fürchtet das Babys wickeln und hat gerne überzogen große Angst vor dem Austauschen der Windel Ihres Sprösslings. Dabei gilt auch hier: Übung macht den Meister. Und auch, wenn Ihnen das Windelnwechseln am Anfang sehr schwierig vorkommt und Sie länger brauchen als Sie anfangs dachten, so wird sich das bald ändern. Und Babys sind ja so geduldig.
Spielerisch wird’s gemacht
Wer denkt, dass das Windeln eine Sache von maximal einer Minute sein darf, damit das Kind nicht anfängt zu weinen, der hat falsch gedacht. Sicher, ist es zeitsparend für Sie und das Baby, allerdings bedeutet Windelnwechseln auch zusätzliche Spielzeit, die sie zusammen verbringen können. Manche Kinder lieben es sogar - das Rumstrampeln auf dem Wickeltisch und vor allen Dingen die Möglichkeit, endlich einmal die beengende Windel los zu sein. Auf der anderen Seite hat es neben dem Spaßfaktor noch einen ganz anderen Vorteil, denn genügend frische Luft am Babypopo schützt ihn vor dem Wundsein! Deshalb lassen sie sich ruhig Zeit mit dem Windelnwechseln, spielen Sie mit Ihrem Baby ein bisschen, lesen ihm etwas vor, pflegen wunde Hautstellen ausführlich. Sie werden sehen wie Sie beide diese gemeinsame Zeit genießen werden.
Ablenkung beim Babys wickeln!
Sollte Ihr Baby unruhig werden beim Windeln und zu viel rumzappeln, versuchen Sie es abzulenken. Das Strampeln der Beine, dass Sie beim Wickeln hindert ist keinesfalls ein schlechtes Zeichen, denn es zeigt dass Ihr Baby sich wohlfühlt und seinen Bewegungsapparat schon gut beherrscht. Allerdings kann das schon das ein oder andere Mal den Vorgang des Windelnwechsels hinauszögern. Ein guter Tipp ist es daher, ein Mobilé über den Wickeltisch aufzuhängen oder dem Kind ein Spielzeug in die Hände zu drücken, auf dem es herumkauen kann. Auch kleine Spielchen, sowie Kitzeleinheiten tragen dazu bei, dass sich das Kind beruhigt oder seine Aufmerksamkeit auf etwas richtet, was jenseite der neuen Windel liegt. Hier sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt.
Immer schön pflegen
Aber nicht nur das Windelnwechseln an sich sollte hier zur Sprache gebracht werden. Auch die Pflege rund um den Babypopo, denn diese ist genauso Bestandteil des Windelnwechselns wie das Anbringen einer frischen Pampers. Für die Entfernung von Kot und anderen Resten bieten sich Feuchttücher an. Diese kann man leicht anwenden und dann wieder wegwerfen. Sie sind auch meist schon mit einer pflegenden, öligen Substanz getränkt, die das Entfernen von Rückständen auf Babys Popo einfacher und pflegender macht. Es müssen aber nicht immer Feuchttücher sein. Auch ein Waschlappen und Wasser, sowie Toilettenpapier reichen vollkommen. Wichtig ist nur, dass der Po schön sauber und trocken ist, sodass keine wunden Stellen entstehen können.
Tritt doch einmal Wundheit an Babys Popo auf, so empfiehlt sich, ganz dünnschichtig etwas Wundheilsalbe aufzutragen. Auch Babypuder kann auf die betroffene Stelle aufgebracht werden. Ansonsten hilft gutes Auslüften des Pos immer, hier können Sie auch gerne auf einen Föhn zurückgreifen.