Babyschwimmen - wichtig für die Entwicklung

Schwimmkurse für Babys machen nicht nur den Kleinen Spaß. Auch die Mütter erfreuen sich an den strahlenden Augen ihrer Kinder. Babyschwimmen fördert die Motorik und unterstützt ihre Beweglichkeit


Babyschwimmen macht nicht nur den Babys sondern auch den Eltern großen Spaß. Bei einer babygerechten Wassertemperatur machen die Kleinen erste Bekanntschaften mit dem angenehm temperierten Nass. Diese Temperatur ist ideal, um die Bewegungsfreudigkeit der Babys anzukurbeln. Dies fördert die Entwicklung der eigenen Motorik und unterstützt gleichzeitig die Bewegungsfähigkeit des kleinen Körpers.

Wann sollte man mit dem Babyschwimmen beginnen?
Mit dem Babyschwimmen können Sie bereits zwischen der achten und zwölften Lebenswoche beginnen. Dieses Alter ist ideal, um die Babys zum ersten Mal schwimmen zu lassen und sie fühlen sich im Wasser besonders wohl. In den meisten Städten werden daher in den öffentlichen Bädern sogenannte „Warmbadetage“ angeboten. Diese sind ideal, da die Wassertemperatur für die Kleinen extra erhöht wird. Allerdings ist von dem Planschen im Whirlpool abzuraten. Denn meist liegt die Wassertemperatur hier noch deutlich höher, was ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Pilzen, Keimen und Bakterien bietet. Da die Immunabwehr Ihres Babys noch nicht so ausgeprägt ist, wie bei einem Erwachsenen, sollten Sie daher auf einen Besuch mit Ihrem Kleinen verzichten.

Kurse für das Babyschwimmen
Besonders toll ist es für die Kleinen, wenn sie gemeinsam ihre ersten Erfahrungen im Wasser machen. Hebammen, Krankengymnasten oder Schwimmschulen bieten Babykurse an, die zusammen mit den Eltern besucht werden können. Allerdings sollten diese Schwimmkurse nicht länger als eine halbe Stunde andauern. Denn Babys sind sehr empfindlich und kühlen daher extrem schnell aus. Manche Schwimmbadeinrichtungen bieten sogar eine Babysauna an. Diese ist ideal, um das Baby im Anschluss nach dem Schwimmbadbesuch wieder optimal aufzuwärmen.

Vorbereitungen für Ihr Baby
Auch wenn Babys Wasser generell mögen, empfiehlt es sich, zu Hause in der Badewanne die Kleinen an das Spaß bringende Nass zu gewöhnen. Hierzu sollten Sie einfach die Wanne mit Wasser fühlen. Das Wasser sollte eine Temperatur von 37º C haben. Tauchen Sie Ihr Baby langsam ein und halten Sie es gut dabei fest. Vermeiden Sie, dass es sich erschrickt, und beträufeln Sie den Körper langsam mit dem Badewasser. So hat das Baby genug Zeit, sich an die veränderten Umstände zu gewöhnen. Auch sollten Sie Spielsachen für die Badewanne bereits im Wasser haben. Diese lenken das Baby ab und schaffen eine vertraute und Spaß versprechende Situation.

Was Sie für das Babyschwimmen brauchen
Eigentlich ist es gar nicht so viel, an was Sie zu denken haben. Sie benötigen auf jeden Fall eine Aquawindel. Denn wenn etwas daneben gehen sollte, fängt diese spezielle Windel Urin und Kot besser auf, als dies normale Babybadehosen tun. Besonders nach dem Schwimmen sollten Sie Ihr Kind warm halten. Hierzu eignen sich Babybademäntel. Natürlich sollten Sie Ihr Baby nach dem Schwimmen nicht nur abduschen, sondern auch eincremen. Denn Babyhaut ist besonders empfindlich und ist durch den Schwimmbadbesuch Reizungen ausgesetzt. Diese sind nicht weiter bedenklich, dennoch ist das Eincremen, eventuell verbunden mit einer kleinen Babymassage, eine wahre Wohltat. Damit Sie auch beim Schwimmen Ihr Kind gut ablenken können, sollte das Lieblingsbadetierchen natürlich nicht fehlen. Nach dem Schwimmen sind die meisten Babys auch erschöpft und haben Durst. Nehmen Sie daher ausreichend zu trinken mit. Damit Sie sich danach in Ruhe umziehen können, ist es ratsam, das Baby während dessen in einer bequemen Babyschale oder im Babyautositz zu platzieren. Von den neuen Eindrücken müde geworden, schlafen so die meisten Babys glücklich und zufrieden ein, noch bevor Sie das Schwimmbad verlassen haben.