Bachblüten: Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Bachblütenessenzen können im Preis stark variieren. Wichtig ist, dass es sich um Originalprodukte handelt. Die Kosten sollten dabei zweitrangig sein.


Die Bachblütentherapie wird von vielen als eine sanfte Alternative zur Schulmedizin betrachtet. Anders als in der klassichen Medizin behandelt die Bachblütentherapie jedoch keine Erkrankungen, sondern befasst sich vielmehr mit der Ursache der Erkrankung und versucht eine seelische Balance herzustellen. Für den Entwickler der Bachblütentherapie Dr. Edward Bach ist eine Erkrankung die Folge einer unausgeglichenen Beziehung zwischen Körper und Seele. Er hat bei 38 verschiedenen sogenannten „Bachblüten“ eine heilende Wirkung für den Menschen festgestellt.

Apotheken- aber nicht rezeptpflichtig
In Deutschland sind Bachblüten apotheken-, aber nicht verschreibungspflichtig – sie gibt es also nur in der Apotheke, oder im Onlineversand. Die Produkte werden auch von der Apotheke aus dem Ausland bezogen. Die Kosten können stark variieren, deshalb sollte man sich vor dem Kauf informieren und die Preise der Internetversandhäuser vergleichen. Diese sind meist etwas günstiger als die Apotheke vor Ort, doch zahlt man dafür meist eine hohe Versandgebühr. Falls bald ein Urlaub in Großbritannien ansteht, kann man auch dort in Reformhäusern die Bachblüten direkt erwerben.

Individuelle Mixtur oder Stockbottle?
Sowohl über die Apotheke als auch über den Internetversand erhält man neben den sogenannten Stockbottles (also den einzelnen konzentrierten Essenzen) auch persönliche Anmischungen. Durch einen vorher ausgefüllten Fragebogen lässt sich nämlich einfach herausfinden, welche Bachblüten für die persönliche Lage helfen. Ein Rezept ist dafür nicht nötig. Wer die Bachblütentherapie häufig nutzt, kann auch ein Grundsortiment mit allen Essenzen plus Notfalltropfen kaufen. Die Preise variieren hier je nach Menge zwischen 90 und 300 Euro. Bei manchen Sets sind bereits Alkohol und Quellwasser zum Mischen ebenso dabei, wie die kleinen Fläschchen und vorbeschriftete Etiketten. Die Notfalltropfen gibt es bereits zwischen 5 und 10 Euro.

Krankenkassen zahlen nicht
Bachblüten sind nicht als Arznei anerkannt, deshalb werden die Therapien von den meisten gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Versicherte der Privaten Krankenkassen können jedoch Glück haben, zum Teil übernehmen diese Kassen die Kosten für die Bachblütentherapie. Meist muss man eine „medizinische Notwendigkeit“ nachweisen können, damit die Krankenkasse für die Behandlung zahlt.
Generell sollten Bachblütentropfen bei einer ernsthaften Erkrankung keine Medikamente ersetzen, sondern eher begleitend eingesetzt werden. So erreicht man insgesamt ein Wohlbefinden. Statt einer klassischen Arznei ist die Bachblütenessenz also eher ein psychologisches Therapeutikum.