Backen für Hunde

Sie glauben Backen für Hunde ist Unsinn? Dabei möchte auch Ihr vierbeiniger Liebling von Ihren Künsten in der Küche profitieren.


Nicht nur wir Menschen lieben leckere Kekse und herzhaft gebackene Snacks. Auch Hunde möchten hin und wieder etwas Besonderes genießen. Allerdings sind Leckerlies aus der Tüte, wie man sie in allen Zoomärkten bekommt, nicht immer gesund für Bellos Linie. Und der besorgte Hundebesitzer kann sich auch nicht sicher sein, was bei der Herstellung der Hundeleckerlies verwendet wurde. Gerade bei günstigen Produkten kann man davon ausgehen, dass nur minderwertiges Fleisch verwendet worden ist. Diese Snacks schmecken dem Hund zwar im besten Fall, aber wirklich gesund sind sie nicht. Deswegen gilt: Backen für Hunde ja, aber auf eigene Faust.

Kleine Verwöhnstücke
Eine tolle Möglichkeit seinen Hund einmal nach Strich und Faden zu verwöhnen ist es, ihm Leckerlies selbst zu backen. Dann können Sie als Herrchen oder Frauchen entschieden, was in den Leckerlies enthalten sein soll und den Geschmack Ihres Hundes genau treffen.
Aber nicht nur fürs Belohnen sind solche selbstgemachten Hund-Cookies eine tolle Sache. Auch wenn Ihr Hund unter Beschwerden wie Blähungen, Mundgeruch oder schlechtem Haarwachstum leidet, gibt es tolle Rezepte, um dem in Form von Leckerlies Abhilfe zu schaffen.

Als Beispiel haben wir zwei Leckerli-Rezepte einmal aufgeführt. Weitere Anregungen finden Sie im World Wide Web.

Käse-Hundekuchen

  • 1 1/5 Tassen Vollkornmehl
  • 1 ¼ Tassen geriebenen Käse
  • 125 g Margarine
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Prise Salz
  • ca ¼ Tasse Milch

Die Zubereitung ist ganz simpel und kostet Sie nicht viel Zeit. Den Käse sollten Sie vor der Verarbeitung auf Zimmertemperatur bringen. Währenddessen können Sie die Margarine cremig rühren und dann Knoblauch, Salz und Mehl hinzufügen. Dann den Käse zugeben. Die Milch rühren Sie nun nach und nach unter, sodass die Masse solch eine Konsistenz erreicht, dass Sie sie zu einem Ball formen können. Das ganze wird dann für 30 Minuten im Kühlschrank gelagert.
Nach der halben Stunde kann der Teig aus dem Kühlfach genommen werden und auf bemehlter Fläche ausgerollt werden. Dann das ganze in Formen ausstechen oder schneiden.

Spinat-Nuss-Cookies

  • 100g Tiefkühl-Spinat, fein gehackt
  • 50g Haselnüsse
  • 130g Roggenmehl
  • 70g Dinkelmehl
  • 50g Magermilchpulver
  • 1 Ei
  • 50 ml Olivenöl
  • 50 ml Hühnerbrühe

Die verschiedenen Mehlsorten mit den gemahlenen Haselnüssen vermischen und dann den aufgetauten und klein geschnittenen Spinat in einem Leinentuch gut ausdrücken. Das Öl mit der Brühe, dem Ei und den Spinat gut vermengen und dann nach und nach die Mehlmischung unterheben und durchkneten. Aus dem Teig dann zwei Rollen von circa drei Zentimetern Durchmesser formen und eine Stunde im Kühlschrank zwischenlagern. Nach dieser Zeit die Rollen herausholen und jeweils in einen halben Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Diese danach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 15 bis 20 Minuten im Backofen bei 180 Grad Celsius fertig backen.Sie werden merken, Backen für Hunde macht Spaß!