Backpacking - Männerurlaub in der Natur

Backpacking ist für abenteuerlustige und naturfreudige Männer genau das Richtige, um in der Freizeit auch ein bisschen Freiraum zu haben. Beim Backpacking werden die einsamen und idyllischen Landschaften erobert


Großartige Landschaften, atemberaubende Naturschauspiele und unberührte Ökosysteme. Schillernde Bergbäche oder rauschende Wasserfälle. Diese idylischen und einsamen Landschaften werden immer öfter erobert - von Männern mit überdimensionalen Rucksäcken. Die Rede ist vom Backpacking. Männer lieben diese Art der aktiven Freizeitgestaltung. Denn diese Urlaubsform schreit nach Abenteuer und Natur.

 

Außergewöhnlicher Urlaub

Anstatt wochenlang an irgendeinem überfüllten Strand zu liegen, wollen sie das Außergewöhnliche. Was ist da besser geeignet als ein Ausflug in die Wildnis? Es ist ein Survivalabenteuer der besonderen Art, in unberührter Natur und der Weite verlassener Landstriche findet man zurück zu sich selbst. Ureigene Instinkte werden wach. Es hat etwas Verträumtes aber gleichzeitig auch ein Hauch von Gefährlichkeit. Wenn die Wildnis ruft, steht einem Urlaub nichts mehr im Weg. Doch solche Unternehmungen müssen sorgfältig geplant werden. An vorderster Stelle steht die Entscheidung über das genaue Reiseziel und die Route. Denn das Reiseziel bestimmt die Art der Ausrüstung.

 

Zelt und Schlafsack
Die beiden wichtigsten Utensilien sind das Zelt und der Schlafsack. Bei beiden muss die Qualität an vorderster Stelle stehen. Denn ein defektes Zelt, dass die Bewohner den Elementen schutzlos aussetzt, nützt niemanden etwas. Der Schlafsack ist neben dem Zelt ein weiterer elementarer Bestandteil adäquater Ausrüstung. Man verbringt den Großteil der Zeit in ihm und er bietet Erholung vom anstrengenden Wandern. Er sollte aus Kunstfaser sein, da dieses Material keine Feuchtigkeit speichert und schneller trocknet. Auch die Passform ist wichtig, da überzähliger Raum zusätzlich erwärmt werden muss.

Auf Wetterverhältnisse einstellen
Nachdem man sich ausgiebig über die vor Ort herrschenden Wetterverhältnisse informiert hat, ist es unter Umständen angeraten, eine Regenjacke einzupacken. Sie stellt sicher, dass andauernder Regen nicht das schnelle Ende des Backpackingurlaubs bedeutet. Ebenfalls essenziell sind ausreichende und angemessene Vorräte. Denn eine Tiefkühlpizza mag zwar beim Einpacken lecker erscheinen, kann ohne Strom aber nicht zubereitet werden. Konserven bieten hier die ideale Möglichkeit eine schnelle und energiereiche Mahlzeit zuzubereiten. Die Ausrüstung muss ergänzt werden mit einer Bodenplane, einem Schweizer Messer und einem Handy. Bei letzterem ist allerdings zu beachten, dass in den meisten abgelegenen Gebieten kein Empfang vorhanden ist. Kompass, Höhenmesser und GPS Gerät stellen sicher, dass die Orientierung in fremden Gebieten funktioniert. Ein Kocher und Kochgeschirr komplettieren schließlich die Grundausrüstung.

 

Tagesablauf klären
Reist man in einer größeren Gruppe, sollten vor dem Aufbruch einige Dinge abgeklärt werden. Zu diesen gehört beispielsweise der Tagesablauf. Wie lange soll gewandert werden, wo und wann werden Pausen eingelegt.
Abschließend sollte man sich über mögliche Gefahren, beispielsweise wild lebende Tiere informieren. Damit die Begegnung mit einem Bären nicht in einer Katastrophe endet, ist es angeraten, sich groß zu machen, die Arme über dem Kopf zu schwenken und rückwärts gehend den Rückzug anzutreten. Auf keinen Fall sollten Sie wegrennen oderm ihm direkt in die Augen sehen. In dieser Situation den Helden zu spielen, ist nicht nur unklug sondern auch lebensgefährlich.

 

Backpacking Touren
Ein paar großartige Touren, die sich über Jahre bei Backpackern bewährt haben, sind die Folgenden. In Schweden fordert Kungsleden den Backpacker heraus, in Montana kann „The Great Northern Traverse“ erkundet werden. In Kanada erobert man den „West Coast Trail“ und in Schottland lädt der „Southern Upland Way“ aktive Besucher ein.